Trauma


  

Wie ist das, wenn man sicher ist, nur noch 3 1/2 Monate zu leben?

Wie ich in meinem letztem Beitrag - Suizidal - berichtete,  fassten Homer und ich am 19.11.2021 den Entschluss uns im Falle eines Impfzwanges in Deutschland umzubringen.

Die Initiative für diesen Plan kam von Homer. Er wollte nicht nach Kroation auswandern. Er wollte das alles nicht mehr, was mit uns gemacht wurde und wie wir sie uns diskreditierten. Er hatte keine Kraft mehr dafür.

Ich hatte erst widersprochen, aber dann sah' ich das Verlockende. Es machte Klick bei mir. Ich sah' nur noch die Ruhe, keine Angst mehr zu haben, mit Homer zusammen zu bleiben, keine Last mehr, kein Hass mehr, keine Wut mehr - einfach nur Dunkelheit. Schützende uns umhüllende Dunkelheit..... 

Und ich sagte: "JA". 

Homer fragte noch nach: "Echt? Bist du dir wirklich sicher?"

Ich sagte "Ja, ja, ja"...... 

Er lachte, erleichtert. Er hatte mit mehr Widerstand von mir gerechnet.

Und dann ging die Planung los.

Wie machen wir es?

Bis Weihnachten 2021 hatten wir uns für den genauen Ablauf und die Methoden und den Ort entschieden. Wie schon erwähnt, wir würden je drei Methoden anwenden, damit es absolut sicher war.

Weihnachten 2021 machte Homer nur ein Foto von mir, wo man mir ansieht, dass ich glücklich und erleichtert bin.

Von Depression keine Spur.

 


 

Im Hintergrund sieht man unsere Prepper-Vorräte. Die mussten wir alle noch aufessen bis April 2022.

Trotzdem ging das Weihnachten schon los, dass wir uns besondere Sachen gönnten und unser Erspartes auf den Kopf hauten. Es war ja mutmaßlich unser letztes Weihnachten auf dieser Welt.

Wir holten uns einen ganzen Räucher-Aal aus Steinhude.

Es ist nur schade, dass wir beide irgendwie nicht mehr fotografiert haben. Das letzte Mal am Wasser........Undine und Homer...

Sylvester 2021 tranken wir Moet Chandon in Erinnerung an die guten Zeiten und liessen es trotz Feuerwerkverbot krachen. Aber wir waren nicht die einzigen.....

Im Widerstand bis zu letzt...

Fleisch-Fondue ging nicht mehr im Dezember 2021. Wir beide hatten keine Backenzähne mehr dafür.

Homer hatte Unmengen Kartoffelspelten geschnitzt und fertig gekauft. Homer übertrieb oft bei Essensmengen.

Ich erinnere mich noch als er mir das erste Mal einen Eintopf gekocht hatte. Da hatte er wirklich jede Sorte Fleisch für gekauft, Rippchen, Bauchfleisch, Speck, Knochen. Die Suppe war so fett, dass Homer sie selbst nicht essen konnte und wir uns dann eine Pizza bestellten..... 

Die Kartoffelspelten tunkten wir in alle möglichen Saucen, selbst gemacht und gekauft und konnten uns danach kaum noch bewegen, so vollgefressen waren wir.  Natürlich gab es auch ein Rieseneis, wir schlemmten total.....

Dieses Verhalten setzte sich auch die nächsten 3 Monate so fort.

Essen, Sex, Filme - Serien gucken, Thriller lesen, laut Musik hören, tanzen, mal in die Natur raus gehen, unsere eigenen Filme alle noch mal angucken auf Homers Riesenfernseher......

Es gab so viel noch zu tun. 

Unsere Wohnungen sahen Ende März 2022 aus wie Sau.....voll die Messies.

Wir machten keinen Handschlag mehr. Es war wie am Anfang unserer Beziehung, als wir den Verschmelzungs-Sex entdeckt hatten. Und voll in der Sucht waren.....

Im Prinzip, denke ich im JETZT, hätten wir nur so leben sollen. Natürlich mit Putzfrau und Hauspersonal......das war unser Lebensstil....der Genuss. Hedonismus pur. 

Homer war ein König und ich die Prinzessin. 

Wobei in einem früheren Leben war das ja umgekehrt laut unserem Rückführungshoroskop.

Erst im Angesicht des Todes, genossen wir das Leben in vollen Zügen. So, wie vorher nicht. Da gab' es immer Pflichten.  Das war uns jetzt scheiss-egal.

Wir rülpsten und furzten in der Öffentlichkeit und lachten uns dann kaputt. Knutschten draussen rum, wenn uns danach war. Zogen jeden Tag dasselbe an. Homer duschte kaum noch und liess sich wieder einen Megabart wachsen.

Ich fand es befreiend.  

Ab Februar 2022 schauten wir jede Woche den Corona-Ausschuss mit Reiner Füllmich. Was dort gesagt wurde - Interviews mit führenden Wissenschaftlern, Rechtsanwälten, Ärzten und sonstigen fachbezogenen Personen -  bestätigte unsere Wahrnehmung der Ereignisse. 

Reiner Füllmich war unser Held. Vergleichbar mit Donald Tump...

Es war für uns NICHT nachvollziehbar und tolerierbar, wie mit ihm im September 2022 umgegangen wurde. Es war ganz übles Mobbing und der Corona-Ausschuss verlor - mit dem Ausschluss von Reiner Füllmich, an Qualität. Die Glaubwürdigkeit, dass die verbleibenden Leute, auf der "richtigen Seite" waren, fehlte uns zunehmend.

Jetzt ist Reiner Füllmich bald 4 Jahre im Knast für mutmaßlich NICHTS.

Während Homers mutmaßlicher Mörder frei herumläuft. 

Reiner Füllmich betreibt aus dem Knast einen Telegram-Kanal. Ich finde es superwichtig diesen wunderbaren mutigen Mann zu unterstützen, wie es mir möglich ist. Und wenn ich nur seine Inhalte teile. 

Ich wünsche mir sehr, dass er seinen Mut nicht verliert. Ich hätte das schon lange in seiner Situation. Und ich hoffe sehr, dass er in seinem Leben noch einmal frei kommt.

Homer hat es nicht mehr mitbekommen, dass unser Idol eingeknastet wurde im Oktober 2023.   

Wir fingen im Februar 2022 unseren Blog "Weltbeobachtung" (den ich jetzt geschlossen habe) zu veröffentlichen. Wir transkribierten und analysierten, die einzelnen Sitzungen des Corona-Ausschusses mit eigenen Erlebnissen und teilweise fiktionalen Kurzgeschichten.

Wir holzten total herum. 

Wir hatten jegliche Hemmungen verloren, in diesen Monaten vor unserem geplanten Tod. 

Am 12.03.2022 schrieben wir den mutmaßlich unheilbringenden Beitrag bezüglich einer Wehrpflicht in Deutschland, wegen dem zu dem Corona-Irrsinn dazu gekommenen Ukraine-Krieg, in unseren Weltbeobachtungsblog. Ich berichtete darüber in meinem Beitrag: "Russland - Ukraine- Krieg".

Wir hatte eine fiktionale Geschichte in dem Beitrag der den Titel "Solidarität" trug mit eingefügt. Es ging um nicht existierende Nachbarn, bei denen wir zum Kaffee eingeladen waren, und die sagten, was sie im Fall einer Wehrpflicht in Deutschlad tun würden.....

Das darf ich HEUTE hier nicht wiederholen.

Aber natürlich hatten wir KEINE Nachbarn, die UNS zum Kaffee einluden. Aber es gab Menschen in umserem Umfeld, die genau das so geäussert hatten und wir stimmten denen voll zu.

Diese Zeit kurz vor unserem geplanten Tod, war intensiv für Homer und mich. Es wurde uns bewusst, wie wir gerne gelebt hätten. Was wir teilweise unterdrückt hatten, zugunsten gesellschaftlicher Anerkennung, die WIR sowieso nicht bekommen hatten. Zugunsten sozialer Kontakte, wie z.B. der Familie meines Bruders.

Was hatten wir NUN davon - an unserem mutmaßlichen Lebensende? "Nüschts", würde Homer sagen.

Mir speziell wurde bewusst, dass ich einige finanzielle Fehlentscheidungen getätigt hatte. Denn letztendlich wurde Homer und mir auch bewusst, dass wir vieles NICHT tun konnten, weil uns schlicht und ergreifend das Geld fehlte.

So zu leben, wie wir es von November 2021 bis Anfang April 2022 taten, hätten wir uns normalerweise finanziell nicht leisten können....wenn ich nicht....

Ich will das hier nicht weiter ausführen. Es gab jedenfalls Chancen, die ich NICHT ergriffen habe in der Vergangenheit, zugunsten des Kontaktes zu dem noch lebenden Teil meiner Familie.

Dieser Kontakt ist ja NIE richtig wieder zustande gekommen. Da musste ich Homer nichts mehr vormachen, von wegen "mein Bruder und ich ganz Dicke".....das war NICHT so. Und da muss ich mir im JETZT ebenfalls NICHTS einreden.

Ich stehe im JETZT ganz allein da.

Ich werde nicht zu Weihnachten eingeladen, ich werde nie angerufen, jegliche Iniative geht von MIR aus. Oft kriege ich nicht einmal eine Antwort.

Mein Versöhnungsversuch mit dem Neffen nach Homers Tod wurde total ignoriert.

Gut, mein Bruder war da, als Homer tot war, die ersten Tage danach. Das rechne ich ihm hoch an. Aber dann nicht mehr. 

Letztes Jahr, als meine Schwägerin so krank war, da hatten mein Bruder und ich wieder Kontakt. Das fand ich schön. Fast jeden Tag. Ich will nicht sagen, was ich für Gedanken hatte.......nein, ich hätte mir ihren Tod nicht gewünscht und es ist traurig, dass einem überhaupt so was in den Kopf kommt.

In diesem Zusammenhang, muss ich noch meine freudsche Fehlleistung in meinem letzten Beitrag - dem 1. des 4. Kapitels -  "Suizidal" erwähnen. Obwohl ich hier einen genauen Plan habe von allen Dingen, worüber ich schreiben will, nach Datum sortiert, habe ich den Zeitpunkt der "bösen" Briefe, die ich an meinen Bruder, meiner Schwägerin und auch an meinem Neffen schrieb, um ein Jahr vor verlegt.

Ich schrieb, ich hätte sie ihnen 2021 geschickt. Nein, das war nicht so. Auch wenn ich es offenbar mein Unterbewusstsein, gern so hätte. 

Ich habe im August 2021 den Ordner mit dem Schriftwechsel zwischen der Familie meines Bruders und meinen Eltern endgültig zugemacht und ich habe alles in einen Karton gepackt. Dieser Karton war schon als Paket fertig gemacht und ich wollte alles meinem Bruder schicken. Dazu gab' es einen Umschlag mit Kopien für meinen Neffen, den ich auch schon an ihn adressiert hatte. 

Diese Sachen lagen aber noch ein Jahr hier herum, weil so vieles andere passierte.

Den gesamten Ordner mit diesem Schriftwechsel, der mich ja eigentlich nichts anging, schickte ich am 28.08.2022 mit einem neutralem Brief - der war nicht böse - an meinen Bruder. Denn mein Bruder hatte mir im April 2021 ja schon wieder Bilder von seinem neuen Hund geschickt. Außerdem hatte ich ihm das Buch von meinem Urgroßvater als Hörbuch aufgesprochen, da mein Bruder nicht so gerne liest. Den Stick schickte ich auch mit.

Darauf bekam ich die SMS von der Schwägerin, "dass, wenn ich meinen Bruder wirklich lieben würde, ich ihm  solche Sachen nicht schicken sollte".

Hier reagierte ich mit einem bösen Brief, den ich am 06.09.2022  an meine Schwägerin schickte. Und am 19.10.2022 schickte ich den Umschlag an meinen Neffen mit nicht so einem ganz netten Brief, aber nicht direkt böse.

DAS ALLES geschah also, 6 Monate vor Homers Tod. 

Die wussten ja im Prinzip gar nicht, dass wir wirklich verletzt und sauer waren, wegen unserem Streit. Unsere Wut wurde durch diese Post für sie erst wirklich sichtbar....

Seitdem passierte - insbesondere ab Januar 2023 - soviel Unheil, dass ich im JETZT darüber nachdenke, warum. Ich glaube an so etwas wie Flüche.......und auch an angebliche Verschwörungen.

Aber zurück zu Homer und mir.

Im WIR genossen wir diese Zeit vor unserem geplantem Tod.

Ich hatte keine Angst vor dem Tod.

Das war bei Homer anders. Er hatte - trotz oder wegen? unserer Entscheidung - auch in diesen Monaten bis April 2022, immer mal wieder Panikattacken. Diese kündigten sich bei ihm immer mit bestimmten Symptomen, wie Herzrasen z.B. an.

Helfen, tat ihm dabei, wenn ich zu ihm kam.

Ich stiefelte in diesem Winter 2022 - im Januar und Februar 2022 - oft zufuss - auch nachts zu Homer. Denn Öffis fuhren wir NICHT mehr. Und es gab relativ viele Tage, wo ich wegen Schnee, kein Rad nehmen konnte. Ich hatte mir einen MP3 Player besorgt und hörte Hörbücher, wenn ich die Strecke zu Homer lief.

Bei ihm ging die Angst schon weg, wenn er wusste, ich war auf dem Weg zu ihm. 

Es war bei Homer, die Angst vor dem Tod. Obwohl er sich mitJenseitserfahrungen auskannte und davor keine Angst haben musste.

Aber seine Angst hatte mit seinen früheren Leben zu tun. Er war lt. unserer Rückführung, die ich im übrigen genau überprüft habe astrologisch, in seinen letzten Leben immer eine Frau gewesen. Wehrlos ohnmächtig, allem ausgeliefert.

Auch in diesem Leben war er es in seiner frühen Kindheit.

Sein Lernen in diesem Leben sollte sein, als Mann zu leben. Aggressiv, sich durchsetzend. Das hat er auch teilweise. Aber die Anteile aus den früheren Leben waren noch vorhanden.

Er hatte Angst davor, dass es in den nächsten Leben, nach der Zeit im Jenseits,  wieder so weiter gehen würde. Aber er hatte in diesem Leben ja schon viel gelernt...hatte dieses Männerbuch geschrieben und sich behauptet.

Bei mir war es umgekehrt, ich muss in diesem Leben lernen, wie es ist als Frau wehrlos zu sein. Ich war in früheren Leben immer ein Mann. Ein machtvoller Mann. Ein Soldat, ein Ritter oder so. Auf jeden Fall stiefele ich heute ja noch durch dieses Leben wie Schimanski und Ray Donovan. So fühle ich mich.  Was natürlich eine gewaltige kognitive Disonanz von mir ist. Ich bin eine Frau und eben nicht groß und bärbeissig .......

Aber diese Demut, werde ich wohl nicht mehr  lernen in diesem Leben, auch wenn ich immer wieder schmerzhafte Zusammenstösse haben, die mich an meine Rolle erinnern. Ohne meinen äusserlich sehr männlich wirkenden Homer, um so mehr....

Ich finde es wichtig, dass mit Homers Angst vor dem Tod hier zu erwähnen. Denn auch das ist ein Indiz, welches gegen einen Selbstmord am 10.04.2023 spricht.

Homer glaubte nicht an einen positiven Ausgang der Abstimmung über den Impfzwang am 07.04.2022.

Am 29.03.2022 fragte er mich, ob wir überhaupt unsere Miete und sonstige Kosten für April bezahlen sollten. 

Ich sagte, ja, denn was sollten wir mit dem Geld noch anfangen? Und ich hatte trotzallem die Hoffnung, dass es vielleicht doch gut ging.

Als am 07.04.2022 dank der AFD gegen den Impfzwang gestimmt wurde, waren wir etwas überfordert. Unsere Ersparnisse waren futsch und wir waren total traumatisiert. 

Ich fragte sogar, ob wir es nicht trotzdem machen sollten.

Aber Homer sagte: "Nein, jetzt leben wir erst einmal ein bisschen". 

Das war gar nicht so einfach.

Wir wurden so was von wütend auf alles. Jeden Tag gerieten wir mit irgendjemanden aneinander.

Ich weiss noch, wie Homer einmal fast aus dem Gebäude seiner Bank geschmissen wurde. Aus welchen Gründen auch immer funktionierten die Automaten nicht und Homer brauchte aber Geld. Am Schalter wollten sie ihm nichts geben, weil das ja "abgeschafft" wurde. Da hat er da auf den Tisch gehauen, das sämtliche Kugelschreiber und was da sonst so rumsteht runter fielen. Er hat den Typen angebrüllt. Der hat Homer dann in einen Nebenraum gebeten und hier bekam Homer sein Geld.

Aber auch ich hatte eine kurze Zündschnur und Wut. In einem Edeka-Supermarkt quakte mich einmal eine Angestellte an, wegen meiner Maske, sie dachte ich hätte eine Papiermaske auf, was aber nicht stimmte. Die habe ich so zur Sau gemacht. Habe sogar das F.-Wort benutzt und mich hinterher noch schriftlich beim Filialleiter über die beschwert.   

Dann ging das los von Seiten meines Vermieters mit diesen Funkrauchmelder, die eingebaut werden sollten. Ich berichtete darüber ausführlich in diesem Beitrag: "Funkrauchmelder".

Im Juni 2022 bekam Homer starke Zahnschmerzen. Ich berichtete über den traumatischen Zahnarztbesuch in diesem Beitrag: "Dritte Zähne".

Ganz schlimm wurde aber dann die Zeit danach für Homer. Es ging ihm schlecht, wie noch nie vorher. Ihm war ständig übel. Er fühlte sich zu schwach die einfachsten Sachen zu erledigen.

Einmal rief er im Juni 2022 wieder den Notarztwagen. Ich berichtete in meinem Beitrag "Herz und Depressionen" darüber.

Es dauerte etwas, bis wir drauf kamen, warum das so war. In seinem Zahn der gezogen wurde, befand sich vorher eine große Amalgamfüllung. Und der Kieferchirurg hatte das nicht beachtet......oder Homer zumindest gewarnt. Echt, völlig verantwortungslos....

Homer leitete das dann mit Chlorella und Kohletabletten aus und nach mehreren Wochen ging es ihm wieder etwas besser.

Er hatte mir in dieser Zeit seine Gesundheitsvollmacht gegeben, damit ich für ihn Rezepte anfordern konnte bei Ärzten. 

Am 11.08.2022 schrieb ich in Homers Auftrag folgendes an seinem Psychiater:

"Hiermit möchte ich Sie darüber informieren, dass mein Partner **** mich darum gebeten und bevollmächtigt hat, momentan seine gesundheitlichen Angelegenheiten zu regeln, da es ihm körperlich und psychisch nicht gut geht.

Herr **** war im August 2021 mit Herzrhytmusstörungen und zu hohen Butdruck von unserer Hausärztin ins Krankenhaus überwiesen worden. Er wurde dort stabilisiert mit Metoprolol. Seitdem nimmt er dieses Blutdruckmittel regelmäßig jeden Tag.  Anfangs mit 1 Tablette - dann mit 2 Tabletten. Der Blutdruck ging damit aber nicht runter. Herr ***** wurde aber seitdem er dieses Medikament nimmt immer lethargischer und alles wurde ihm oft zuviel. Er fühlte sich körperlich immer schwächer.  Dazu kam noch eine erhöhte Ängstlichkeit und große Besorgnis und teilweise Panikattacken und eine sehr hohe körperliche Anspannung - mit weiterhin erhöhten Blutdruck.

Mittlerweile sind wir natürlich am Forschen, woran das liegt, dass es ihm so schlecht geht.

Zum einen ist es wohl das Metoprolol, welches Menschen mit einer Vorgeschichte wegen Depressionen nicht verordnet werden sollte. Da Metoprolol auch bei 2 Tabletten am Tag nichts gebracht hat, was seinen erhöhten Blutdruck angeht, schleicht Herr ****** dieses Medikament jetzt aus. Am 18.08.2022 hat er einen Termin wegen einem anderen Blutdruckmittel....."

Darauf kam nie eine Antwort. Allerdings Homers Rezepte konnte ich abholen, überreicht von der Sprechstundenhilfe. Homers Arzt bekam ich nicht zu Gesicht.

Homer hat dieses Blutdruckmittel nie ausgeschlichen. Er schaffte es auch nicht zum Hausarzt deswegen zu gehen. Er schaffte es einfach nicht.

Er wollte nach dieser Zahngeschichte nur noch seine Ruhe haben.

Ich unterstützte ihn, so gut ich konnte.

Obwohl bei mir schon wieder die nächste Baustelle mit dem Senegalesen unter mir los ging. Der war die Zeit wohl vorher verreist und ist im Oktober 2022 wieder gekommen.

Er hatte sich eine Heimkino-Analage mit einem Bass den man auch spüren konnte...angeschafft - auch seine Nachbarn. Ich berichtete hier davon: Senegal III  .

Wieder begann ein Kampf.......der sich bis nach Homers Tod hinzog.

Im Frühjahr 2025 baute er das Teil endlich ab oder um, jedenfalls hat es seitdem aufgehört mit dem Gedröhne und dem Vibrieren hier oben, wenn er das Ding anschmeisst.

Im November 2022 haben wir unseren letzten Ausflug gemacht zum Friedwald wieder.

An dem Tag, es war wieder mein Geburtstag, machten wir Fotos, aber nur zwei - ich eins von Homer:

 


 Und er machte eins von mir:

 


 

Es ging uns beiden körperlich etwas besser zum Winter 2022. Wir waren auch nicht mehr so wütend.

Unsere Lebensplanung war zu dem Zeitpunkt bis 70 + je nachdem wie es uns gesundheitlich gehen würde. 

 

"Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"

Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes 

 

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Diesen Blog gibt es jetzt, wie versprochen, auch mit sehr großer Schrift (schwarz auf weissen Hintergrund) mit einem geordneten Inhaltsverzeichnis unter:

 "Mutmaßlich - Protokolle über den Tod meines Partners". 

 

 Unsere LEBENS- und Liebes-Geschichte in Bildern und Filmen findet Ihr im You-Tube-Kanal, meines Partners, den ich nach seinem Willen weiter gestalten werde:


Mein Mausebär und ich...der Anfang

Die ersten Jahre...  

Midlife...  

2017 - Teil 1 

2017 - Teil 2  

2018 - Benthe - Sealife - Zuhause  

 2018 - Autofahrt durch Hannover  

 2018 - Ausflug Marienburg 

2018 - Balkonien - Im Bärlauchwald - Geburtstagsfeier - Kalle Pe 

2018 - Hildesheim  

2018 - Anti - Zoo - Hannover Besuch

2018 - Ausklang - Endzeitbeginn


2019 - Gisela geht 

2019 - Das Leben geht weiter 

2019 - Jahresausklang 

 

 

    

 

 


        

 

  

 

     

 

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