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Herz und Depressionen

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    Wenn ich aus dem Haus gehe, ist mein erster Blick in den Himmel. Und jedes Mal sehe ich Herzen, die immer perfekter werden. Am Anfang, kurz nach Homers Tod, waren sie eher unförmig, so wie auf seinen Geburtstagskarten an mich von ihm gezeichnet..... Aber jetzt gibt es perfekte Herzen und viele Symbole zu sehen, die uns verbinden. Es ist eine Art der Kommunikation zwischen uns. Sehr oft sehe ich auch ein Hundegesicht - einen Terrier. Das wird entweder seine Daisy sein oder mein Andy... Vorgestern war der ganze Himmel voller Herzen. Ich musste lächeln. Daraufhin kamen noch mehr....alles Herzen.  Zuhause sah' ich  mir die 1. Folge der 5. Staffel von Ray Donovan an.      Wer die Serie kennt, weiss, dass die 4. Staffel sehr harmonsich endet und eigentlich hätte die Serie damit zuende sein können, alles war gut. Aber  es gibt insgesamt 7. Staffeln und einen Film als Finale bei Paramount. Die 1. Folge der 5. Staffel, fängt normal an. Ray erledigt se...

Abgründe

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  „Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“   Friedrich Nietzsche Ein Thema, was an dieser Stelle behandelt werden muss, ist die Tatsache, dass sowohl Homer, als auch ich, wenn wir uns ansahen, beide in Abgründe blickten...   Das zog uns an. Es war unausweichlich, dass wir zusammen kamen. Seine Geschichten, die er seinerzeit schrieb, liessen mich einen Abgrund erkennen, wo ich hinschauen musste, der mich high machte, in den ich mich ohne, "wenn und aber" stürzen wollte. Homer ging es mit meinen damaligen Werken, genauso. Er musste mich haben. Er war der Jäger....und ich die Gejagde. Ich konnte mich wehren, so viel wie, ich wollte, die Kraft zwischen uns war stärker. Wir mussten das leben, was wir fühlten. Homer war traumatisiert worden, als Kind, als Erwachsener - später bei seinen SM-Sexualtätserkundungen, erneut. Homer mochte keine Frauen, teilweise hasste er sie. Aber er wollte, als sich bekennender Sadist, erfahren, wi...

Eitelkeiten, Gesundheits-Elitismus, Narzissmus...

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  Obwohl Homer und ich NICHT dem gesellschaftlichen Schönheitsidealen entsprochen haben, waren wir ungeheuer eitel. Kein Spiegel war vor uns sicher, wenn wir unterwegs waren :-) Wir hatten unseren eigenen Kleidungsstil - wobei das genau genommen - Homers Stil war. Denn, ich habe in meinem großen Kleiderschrank keine einzige Klamotte, die ich mir je selbst gekauft habe.  Ich trug schon immer am liebsten nur schwarz, höchstens mal mit weiss kombiniert. Alle bunten Teile, kaufte meine Mutter für mich oder Homer. Später bekam ich noch die Kleidersäcke von der Trulla ( siehe Grenzüberschreitungen - Eskalationen)   dazu.       Ungelogen, das einzige, was ich mir in meinem mittlerweile 60-jährigen Leben selbst gekauft habe, sind Slipis und Socken.  Sogar BHs besorgte meine Mutter für mich. Die ich heute noch trage, da sie nur Qualitätsteile kaufte. Ich weiss nicht mal meine Größe.  Warum das so ist? Es gibt Bereiche in meinem Leben, wo ich wenig Lu...