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Konflikte

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  Bisher ging es in diesem dritten Bereichs des Blogs um Außenkonflikte, die Homer und ich mit anderen Menschen, Autoritäten und den gesellschaftlichen Bedingungen hatten.   In diesem Beitrag möchte ich einen Blick auf die Konflikte werfen, die Homer und ich in unserer Beziehung miteinander hatten.  Wie ich schon in dem Beitrag Streitpunkte beschieben habe, hatten wir in unserer 16-jährigen Beziehung nur drei große Streits. Die unser "WIR" in dem Moment der Auseinandersetzung instabil werden liess. Nach allen diesen Streits haben wir uns immer wieder zusammen "gerauft" und keine dieser Auseinandersetzungen gefährdete wirklich unsere Beziehung. Trotzdem durchzogen diese drei Themen - Verlustangst - Frauen-Männerbild - Verhalten meines Vaters und meine Reaktion darauf - die 16 Jahre unserer Beziehung und bestimmte oft unser Verhalten zueinander und im außen miteinander (gegen den Rest der Welt). Nach unserem ersten Streit - als Homer noch in Berlin lebte, wir uns n...

Herz und Depressionen

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    Wenn ich aus dem Haus gehe, ist mein erster Blick in den Himmel. Und jedes Mal sehe ich Herzen, die immer perfekter werden. Am Anfang, kurz nach Homers Tod, waren sie eher unförmig, so wie auf seinen Geburtstagskarten an mich von ihm gezeichnet..... Aber jetzt gibt es perfekte Herzen und viele Symbole zu sehen, die uns verbinden. Es ist eine Art der Kommunikation zwischen uns. Sehr oft sehe ich auch ein Hundegesicht - einen Terrier. Das wird entweder seine Daisy sein oder mein Andy... Vorgestern war der ganze Himmel voller Herzen. Ich musste lächeln. Daraufhin kamen noch mehr....alles Herzen.  Zuhause sah' ich  mir die 1. Folge der 5. Staffel von Ray Donovan an.      Wer die Serie kennt, weiss, dass die 4. Staffel sehr harmonsich endet und eigentlich hätte die Serie damit zuende sein können, alles war gut. Aber  es gibt insgesamt 7. Staffeln und einen Film als Finale bei Paramount. Die 1. Folge der 5. Staffel, fängt normal an. Ray erledigt se...

Abgründe

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  „Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“   Friedrich Nietzsche Ein Thema, was an dieser Stelle behandelt werden muss, ist die Tatsache, dass sowohl Homer, als auch ich, wenn wir uns ansahen, beide in Abgründe blickten...   Das zog uns an. Es war unausweichlich, dass wir zusammen kamen. Seine Geschichten, die er seinerzeit schrieb, liessen mich einen Abgrund erkennen, wo ich hinschauen musste, der mich high machte, in den ich mich ohne, "wenn und aber" stürzen wollte. Homer ging es mit meinen damaligen Werken, genauso. Er musste mich haben. Er war der Jäger....und ich die Gejagde. Ich konnte mich wehren, so viel wie, ich wollte, die Kraft zwischen uns war stärker. Wir mussten das leben, was wir fühlten. Homer war traumatisiert worden, als Kind, als Erwachsener - später bei seinen SM-Sexualtätserkundungen, erneut. Homer mochte keine Frauen, teilweise hasste er sie. Aber er wollte, als sich bekennender Sadist, erfahren, wi...