Senegal III

 


 Fortsetzung von: Senegal II  - Rassismus

So fand ich mein Fahrrad also, am 16.06.2021 vor Rossmann vor, nachdem mich eine halbe Stunde vorher, der Nachbar aus Senegal, dem ich im Jahr vorher noch bei seinen Sozialhilfesachen geholfen hatte, mit Mord bedroht hatte.

Ich muss hier noch einmal chronologisch nach hinten gehen. 

In meinem vorigen Beitrag "Rassismus - Senegal II" berichtete ich von dem Zusammentreffen des Nachbarn und mir im November 2020, als er sich mir körperlich näherte und ich aber sehr schnell geschaltet hatte und quasi aus  seiner Wohnung floh.

Seine Absichten waren eindeutig, als er sich an mich presste an seiner Wohnungstür. Mein ihn Wegstossen hatte funktioniert, wohl darum, weil mein Adrenalin sehr hoch war und ich das kraftvoll tat. Dazu kam, dass er damit nicht gerechnet hatte. Er war sehr von sich überzeugt.

Obwohl nichts weiter passiert war, fühlte ich mich danach schmutzig, schuldig und schämte mich.

Ich verstand nicht, warum das so geschehen konnte.

Es mag sein, dass mir bei fremden Menschen einfach die Empathie fehlt. Mein Glaubensatz war/ und ist, wenn ich jemanden nicht körperlich anziehend finde, dann kann der mich auch nicht in der Hinsicht wollen. Nicht im normalen Leben.

Damals bei meiner Arbeit im Club hatte ich fast nur Gäste, die für mich angenehm waren. D.h. die, die mich wollten, waren für mich ok.

Ich bin sehr olfaktorisch drauf und ob ich überhaupt körperliche Nähe zulassen kann, hat zuerst damit zu tun, ob er oder sie"gut" riecht für mich.

Als ich Homer zum ersten Mal real traf, hat mich sein Geruch allein schon angetörnt. 

Homer hatte nie gerne geduscht. Aber ich war immer hin- und weg...bei ihm. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Sehr oft hat er seine Nase in meine Haar vergraben und hat mir das Gleiche gesagt, ich würde so gut riechen. Wobei ich aus allergischen Gründen nur  geruchsneutrale Sachen benutze Shampoo usw. 

Der Mann aus Senegal jedoch roch für mich nicht gut. Nicht, aus rassistischen Motiven...sondern es war eben so. Gibt genug weisse Menschen, die ich nicht riechen kann. Das hat mit Rassismus nichts zu tun.

Auch wenn es Homer nicht gegeben hätte, hätte ich mit dem keinen Sex haben wollen.  

Von daher ging es mir nach dieser "Attacke" auf meine Grenzen, erst einmal nicht sehr gut.

Ich hatte  Angst, wie Homer reagieren würde. Ich kam mir irgendwie beschädigt dadurch vor. Homer hatte zudem einmal gesagt, sollte mich je jemand anders anfassen (ein anderer Mann) so würde er den umbringen oder ihm das Leben zur Hölle machen.

Darum erzählte ich Homer erst später von diesem Vorfall.

Wie ich schon schrieb, war Homer total bei mir, hatte aber eine Riesenwut und auch Hass gegen den Sengalesen.

Wenn Homer bei mir war, beobachtete er den Typen genau vom Fenster aus. Er hatte festgestellt, dass das Auto welches der Senegalese fuhr, wenn er losfuhr Nummernschilder hatte, aber wenn es auf dem Parkplatz vorm Haus stand fehlten diese Schilder.

Das fotografierte Homer.

Dann hatte dieses Auto plötzlich Nummernschilder mit abgelaufenen TÜV. 

Auch das wurde fotografiert.

Weiterhin stand dieses Auto - trotz des abgelaufenen TÜVs immer wieder woanders. D.h. es wurde gefahren.

Zudem entdeckten wir noch eine Öllache, überall wo das Auto geparkt hatte.

DAS zeigte Homer alles an.

Wobei, er nicht der einzige war. Auch andere Mieter hatten sich über das Öl zumindest beschwert.

Das Resultat war, dass eines Abends die Polizei kam. Wir hörten das, weil sie erst bei dem polnischen Nachbarn klingelten, der das wohl auch mit dem Öl gemeldet hatte. 

Homer machte die Tür auf und sprach die Beamten auch gleich auf seine Anzeige an.

Die wussten davon. Wir zeigten  nochmal die Fotos, wo er das Auto immer woanders geparkt hatte, obwohl es gar nicht mehr zugelassen war.

Dann gingen die Polizisten nach unten und 5 Minuten später hörten wir das Gebrüll  von dem Senegalesen. Er brüllte, dass das ein öffentlicher Parkplatz wäre und er könnte sein Auto, auch wenn es nicht mehr zugelassen wäre, dort parken.....

Mehr bekamen wir nicht  mit.

Nur, nach einer halben Stunde hörten wir ihn mit dem Polen brüllen. Wir hörten, dass er wiederholt, "dieses Arschloch", sagte, damit meinte er mutmaßlich einen von uns...

Von Dezember 2020 bis zu dem Vorfall im Juni 2021  war es unten relativ ruhig. Mutmaßlich war der auch nicht anwesend o.ä. 

Und am Mittwoch, den 16.06.2021 bedrohte er mich im Treppenhaus mit Mord.

Als ich an diesem Tag dann noch gegen 17.30 Uhr mein Fahrrad, nach dieser Morddrohung von dem Senegalesen so vorfand, war ich zutiefst geschockt und traumatisiert.

Homer war in dieser Situation, derjenige der sofort handelte. Bevor er mich vom Rossmann mit meinem kaputten Fahrrad abholte, hatte er schon unseren Reparaturdienst angerufen......

In dem Zusammenhang muss ich erwähnen, dass ich im Jahr davor, als Monsters noch in Ronnenberg herumliefen, ebenfalls schon einmal einen platten Reifen hatte. Allerdings sah' mein Fahrrad nicht so aus wie am 16.06.2021. Damals liess ich mein Fahrrad immer draussen stehen, weil EIGENTLICH darf ich es nicht die Treppen rauf und runter schleppen. Aber nach diesem Vorfall stellte ich  es wieder in meinen Keller, denn damals hatte unser Fahrradreperateur schon gesagt, das sähe aus, als wenn jemand ein Messer benutzt hätte........

Dieses Mal am 16.06.2021 bestätigte er uns das ganz EINDEUTIG, - zumal ich auch einen "Unzerplattbarreifen" hatte. Da hatte jemand absichtlich mit einem Messer richtig gewütet...

Dieser Fahrradreparaturdienst holte das Fahrräder für ca. 25,-- Euro ab und brachte sie es einen dann repariert wieder. 

Wenn ich heute an unseren "Donald" (unser Auto) denke, welcher ja auch draussen stand bei Homer....dann war das merkwürdig, denn er fuhr ein paar Tage vorher noch einwandfrei und dann war plötzlich ein "Achsenbruch" und es ging gar nichts mehr......eine Reparatur war so teuer, wie der ganze Donald uns mal gekostet hatte.

HEUTE würde ich sagen, dass war auch Sabotage.....

Monsters und der Senegalese kannten sich im übrigen, wie ich während meiner Hilfe, die ich ihm leistete, festgestellt hatte. Er wusste, wo die wohnten......und auch später erwähnte er die im Gerichtsverfahren.....

Aber eins nach dem anderen....

Homer machte mit mir eine Strafanzeige, wegen Bedrohung und Sachbeschädigung. Die Anzeige wurde sinnigerweise von unserer ....."Polizei" getrennt behandelt. Die Morddrohung und der Vandalismus....

Obwohl es eindeutig war, dass beides miteinander zu tun hatte. Aber DAS interessierte niemanden.

Mir wurde empfohlen ein "Gewaltschutzverfahren" beim Gericht zu beantragen.

Auch hier mussten wir uns erst bei der Opferhilfe und Frauenzentrum Beratung suchen. Was wussten wir was ein "Gewaltschutzverfahren" ist. 

Vorallendingen was ich mir anhören musste , jeder von diesen Beratungsstellen, wies mich darauf hin, dass Männer aus diesen Kulturen bei einer Abweisung das als schwere Kränkung und Ehrverletzung empfinden würden....

Also, mit anderen Worten, ich sollte doch Verständnis für dem sein Verhalten haben...

Was mit Homers Ehrverletzung als deutscher Mann, dessen Frau von so einem aus einer anderen Kultur schamlos angebaggert wurde, da fragte niemand nach.

Abgesehen von meiner Ehre als Frau, die durch seine Annährungsversuche auch verletzt wurde......

DAS von uns Verständnis für "fremde Kulturen" gefordert wurde, ist viel rassistischer als alle verbotenen Wörter für die.......

Hierbei wurde wieder viel Lebenszeit und Nerven vergeudet.

UND vorallendingen danach hatte ich noch mehr Ärger.............denn der Richter, der das bearbeitete ist ein...auf jeden Fall unmöglich.

Erst lief alles richtig. Ich bekam den Durchschlag mit einem Schreiben, worin dem Senegalesen untersagt wurde sich mir mehr als 10 m zu nähern.

Das bezog sich auf draussen......denn da wir untereinander wohnen, wären da die 10 m ja gar nicht einhaltbar..

Dem Senegalesen interessierte das auch überhaupt nicht. 

Zwei Tage, nachdem ich das Schreiben vom Gericht bekommen hatte, fuhr er mit einem Fahrrad auf mich zu und rief mir zu, dass ich ihm "am Arsch lecken" könnte. Ich hatte gleich mein Smartphone gezogen und filmte die Szene...er zeigte mir noch einen Stinkefinger...

Natürlich hatte dieses Verhalten von ihm, trotz meines Filmes keine Konsequenzen.

Deutschland 2021.....

Der Klopfer kam  ein paar Wochen später - als ich einen Durchschlag von einem Anwaltsschreiben bekam, indem dieser.....Hauttyp 6 ...nun behauptete, ich hätte ihn belästigt und würde ihn stalken. Und natürlich hätte er mich nicht mit Mord bedroht. Das leugnete er.

Man glaubt nicht wie wütend UNS das gemacht hat. Wenn wir vorher keine Rassisten waren, so empfanden wir jetzt genauso.

Wenn in der Bahn ein Hauttyp 6 sich uns gegenüber setzt, standen wir auf und setzen uns woanders hin.

Wir konnten sie nicht mehr ertragen.

Auch von unserer schwarze Musik haben wir damals Platten verkauft.

Serien mit zuviel Hauttyp 6er wurden nicht mehr geguckt. Usw.

Es war auch mehr als Wut, die wir fühlten. Es war purer Hass. Der unser Leben damals massiv beeinträchtigte. 

Es gab eine Gerichtsverhandlung und ich hatte keinen Anwalt. 

Zudem war das Auto an dem Tag nicht verfügbar und ich versuchte einen anderen Termin zu bekommen.

Ich fühlte mich dem  nicht gewachsen. Dieser Senegalese hatte einen der besten Anwälte aus Hannover ....der, wie ich später erfuhr, ihn wohl sowieso irgendwie betreute.

Auf dem letztem Drücker fand ich einen Anwalt, der lange Zeit in Südafrika gelebt hatte, und sich ein bisschen auskannte. Er machte mir nicht viel Hoffnung. Aber er vertrat mich und ich musste nicht in die Verhandlung.

Immerhin verlief es dann so, dass die Unterlassungsverfügung - der Senegalese dürfte sich mir nur 10 m nähern - bestehen blieb, aber ich "dürfte ihn nicht mehr kontaktieren".....als wenn ICH das getan hätte.

Nach dieser Verhandlung wurde es erst einmal ruhiger. Mutmaßlich war der auch  für längere Zeit nicht anwesend...

Die Unterlassungsverfügung mit den 10 m lief Ende 2021 aus.

Irgendwann Ende November 2021 tauchte der Senegalese wieder auf. 

Wir beobachteten, dass er angefangen hatte  Taxi zu fahren. 

Ein paar Mal parkte er sein Taxi  genau neben meinem Fahrrad, wenn ich es zufällig mal draussen stehen liess, weil ich noch eine zweite Fahrt machen musste...

Grundsätzlich muss man dabei sehen, dass das alles zusätzlich zu dem ganzen Corona-Stress passierte. Das mit dem Impfzwang .....wir waren beide psychisch am Ende. 

Wäre der Impfzwang gekommen, würde ICH HEUTE hier nicht allein sitzen und mich mit jeder Faser meines Körpers und Seele nach Homer sehnen, dann wären wir beide nicht mehr auf dieser Welt.

Aber es kam anders............

Im Dezember 2022, hatte ich sehr oft ein Dröhnen im Ohr. Wie ein Bass-Geräusch. Ich dachte, es wäre mein Tinnitus ......im Januar 2023 war das immer noch, sehr nervig. Dazu kam das Gefühl, als wenn hier alles vibrieren würde und ich hatte einen fast schmerzhaften Druck auf den Ohnen. Es war meistens nachts gegen  morgen um 4 Uhr.

Ich machte einen Arzttermin deswegen....

Aber als Homer im Januar 2023 einmal bei mir war, hörte er das  auch und er sagte, dass ist kein Tinnitus, da hat einer tiefste Bässe an. Deswegen vibrierte alles.

Wir gingen durchs Haus. Es war wieder morgens gegen 4 Uhr und Homer hatte bei mir geschlafen. Und es kam klar indentifizierbar aus der Wohnung vom Senegalesen unter mir. 

Ich fragte einen Tag später meine Nachbarin, ob sie das auch hören würde. Sie bejahte es. Sie wäre schon beim Ohrenarzt deswegen gewesen, weil sie so einen Druck auf den Ohren bekam, immer um dieselbe Zeit....

Sie machte mich zudem auf einen großen Karton aufmerksam, der von der vollgemüllten Terrasse des Senegalesen auf den Rasen geflogen war.....

Diesen Karton sah ich mir näher an... 

"TV Anlage" stand da drauf und "Phillip the one mit Soundbar und Dolby Atmos". 

Dolby Atmos bedeutet, dass diese Heimkinoanlage einen so tiefen Bass hat und ein Beben verursacht. Zitat aus der Gebrauchsanweisung, die ich mir nach diesem Fund gleich ergoogelt hatte: Du kannst Bass nicht nur hören, sondern auch spüren...

Weiterhin erfuhr ich, dass man solche Dolby Atmos Subwoofer nie an Wände anbringen darf, weil sonst genau der Effekt eintritt, den ich und meine Nachbarin hatten.......

Das ganze Haus wackelte und vibrierte.

Homer meinte sogar, der hätte diese Subwoofer direkt an der Zimmerdecke angebracht und das mit Sicherheit absichtlich.

Wenn wir in meinem Bett lagen und der stellte das Ding an dann hatte man das Gefühl das Bett wackelte, man bekam einen schmerzhaften Druck auf den Ohnren  und das verhinderten auch nicht die Noise-Chancelling-Kopfhörer.

Es war besonders schlimm in meinem Schlafzimmer, Küche und an einer Stelle im Wohnzimmer.

Eine Beschwerde beim Vermieter Anfang Februar 2023, brachte nur, die Aufforderung das zu beweisen  - ein Lärmprotokoll mit Zeugen anzufertigen und notfalls, wenn das auch nachts stattfand, die Polizei zu rufen.

Das mit der Polizeit machte ich zweimal...... im Februar und März 2023 - aber die waren so ...ja, was soll man dazu sagen....die klingelten bei dem Hauttyp 6 und dann war der natürlich gewarnt und er stellte seine Anlage aus. Und die Beamten zogen von dannen und mir wurde mutmaßlich unterstellt, dass ich spinnen würde.... oder so.

Auf jeden Fall wurde dann von Februar 2023 bis Mitte März 2023 ein genaues  Lärmprotokoll von mir geführt...

Wir hatten uns auch entsprechende Messgeräte geliehen und Apps runtergeladen, womit man die tiefen schädlichen Frequenzen messen konnte, die den Druck in den Ohren auslösten...und eine App die, die Vibrationen mass.

Die Ergebnisse wurden fotografiert und bezeugt und in dem Protokoll aufgeführt.

Dazu hatte ich von meinem Ohrenarzt noch ein Attest erhalten, wie schädlich diese tiefen Frequenzen für mich waren, dass deswegen schon eine Hörschädigung vorliegen würde und Tinnitus...

Also, ich war gut gerüstet.    

 

 


 

Am 22.03.2023 schickte ich das Protokoll an den Vermieter. Unterschrieben von Homer und zwei Nachbarinnen als Zeugen. 

Homer hatte auf diesem Lärmprotokoll seine Adresse unter der Rubrik Zeugen geschrieben.

Kurz darauf bekam ich eine Mail vom Vermieter, dass sie das Lärmprotokoll an meinen Nachbarn geschickt hätten (mit Homers Anschrift!) und eine  Wohnungsbegehung bei ihm stattfinden würde.

Die nächsten Tage nach dieser Mail, hörte ich unter bei Baugeräusche. Es wurde gehämmert und gewerkelt. Und ich beobachtete vom Fenster, dass er sein Auto mit allem möglichen Kram vollgepackt hatte.

Der hatte das Teil abgebaut. Denn plötzlich war Ruhe.....

2 Wochen vor Homers Tod........

Ich weiss nicht, wann der Hauttyp 6 die Begehung hatte.

Bis zu Homers Tod war es ruhig unten.

Als ich 10.04.2023 - an Homers Todestag - nachhause kam, da stand der Senegalese draussen mit seinen zwei Töchtern o.a. und die stiegen alle in ein Auto. Er hatte mich auch gesehen und das ganze war irgendwie demonstrativ.

Denn normalerweise, wenn seine Kinder bei ihm waren, hörte ich das und Ostersonntag war es aber ganz still, da war niemand unten - zumindest nicht in der Zeit wo ich zuhause war.

Auch hatte ich Ostermontag morgens von unten her nichts gehört...

Das war merkwürdig - wieso, waren die Kinder plötzlich Mittag bei dem und wieso fuhr er gleich wieder los mit denen??

Aber an dem Tag dachte, ich nicht weiter darüber nach. Ich war so unter Schock und mein Bruder war auch schon da...und erwartete mich.

Homer war tot....aber hier werde ich erst einmal weiter über den Senegalesen berichten.

Zwei Wochen nach Homers Tod wurde an einem Sonntag Morgen unter mir gebohrt gerumpelt und gehämmert und kurz danach ging die Basstourtur wieder los.....

In dieser ersten Zeit nach Homers Tod, hatte ich eine enge Beziehung zu einer Nachbarin - der Löwe-Frau - darüber berichte ich noch. Wir standen ständig in Kontakt - per Telefon oder real, so dass ich das Bass-Gedröhne gegen morgen - meistens ab 3.00 Uhr nachts - nur schemenhaft wahrnahm. 

Ich merkte es nur an meinen Ohren. Ich hatte oft Schmerzen und auch die Nachbarin - die Nachtaktivistin - die direkt neben mir wohnte, klagte wieder über den Druck in ihren Ohren.

Aber ich hatte keine Kraft mehr Lärmprotokolle zu schreiben. Sollten das doch die anderen machen, die sich auch gestört fühlten.

Im Juni 2023 - es war ein Sonntag und es ging unter mir schon vormittags los mit dem Gewummere. Ich war nachmittags bei der Löwefrau und als ich abends nachhause kam vibrierte hier immer noch alles und mein Küchenschrank war aus der Wand gefallen.....

Dieser Küchenschrank war schon beim Einzug hier drin. Wir hatten den nicht an der Wand befestigt. Es war eine Delle in meiner Gefriertruhe wo er drauf gefallen war und etliches Geschirr und Gläser waren kaputt.

Ich räumte den Schaden auf. Fotografierte alles und schrieb dem Hauttyp 6 eine Nachricht, er sollte sofort seine Anlage ausschalten, bei mir würden schon die Schränke von den Wänden fallen durch seine Bässe.

Das war seine Antwort:

 

 

So sah meine Küchenwand aus:

 

 


 

Gott sei Dank, ist meinem Homerbild nichts passiert - welches ich rechts hin gehängt hatte......

Das Bild hatte Homer mir Weihnachten 2022 geschenkt. Ich hatte es in der Küche aufgehängt, weil ich da sehr oft stehe, wenn ich Gemüse schnippele und koche. 

 


 

 Der Schrank ist nach links gefallen. Ich konnte auch froh sein, dass er nicht gegen das Fenster geflogen ist...   

Ich informierte mich nun wieder verstärkt über diese Subwoofer-Problematik, wenn man die an Wände oder Decken anbringt. Es gibt Vermieter die das direkt verbieten, weil das Mauerwerk dadurch beschädigt werden kann..

Natürlich schickte ich das auch wieder dem Vermieter. 

Der sich kümmern wollte.

Aber es passierte nichts - außer, dass das Gedröhne nicht mehr so oft vorkam. 

Verstärkt war es  in den Wintermonaten - wenn er mumaßlich viel zuhause war.

Ende 2024 bis letztes Jahr im März 2025 war es wieder sehr schlimm geworden. 

Ich ging deswegen zu meiner Hausärztin und Psychiaterin, die mir ein Attest ausstellen sollten, dass mich das Vibrieren der Subwoofer und das Bassgedröhn schädigen würden, bezogen auf den Bericht vom Ohrenarzt. Bei dem ich auch wieder einen Termin hatte.

Die Reaktionen waren bezeichnend. Meine Hausärztin stellte mir sofort ein Attest aus, wo genau das drin stand und welches ich auch an den Vermieter schickte.

Die Psychiaterin - worüber ich ja schon berichtete... schrieb - ich würde Bassgedröhn "wahrnehmen", also mit anderen Worten, ich würde mir das ihrer Meinung nur einbilden.

Ja, was soll man dazu sagen.......wenn ich nicht wegen der Medikamente und wegen meiner Rente 2025 abhängig von ihr wäre, würde ich da gar nicht mehr hin gehen.

JETZT im April 2026 liegt wieder ein Rezept an. Ich bekomme jetzt schon Panik vor diesen Termin.....aber ich kann meine Hausärztin wohl eher nicht damit belasten, die haben ja nur ein begrenztes Budjet.

Auf jeden Fall wurde diese Heimkino-Anlage wohl im Mai 2026 mal wieder abgebaut. Das kriegt man hier ja alles hautnah mit, denn seitdem hat es aufgehört.

Wobei ich mittlerweile auch Strategien dagegen entdeckt habe. Denn es gibt viele Leute, die unter diesem Dröhnen ihrer Nachbarn leiden. Bei FB gibt es einige Gruppen. Es gibt Frequenzen - Heilende - die auch tief sind und das Wummern überdecken.

Diese Musik mit diesen Frequenzen läuft bei mir Tag und Nacht......direkt am Rechner im Wohnzimmer und nachts neben meinem Bett von einer Anlage...

Ich habe immer noch Angst davor, dass es wieder los geht, aber er scheint jetzt ein normales Fernsehgerät zu haben. Manchmal hört man das, ohne diese tieffrequenten Bässe....

Direkt vor dem Hauttyp 6 habe ich keine Angst mehr.

Diesen Winter hatte er vor unserer Haustür geparkt und es hatte niemand Schnee geschippt. D.h. man kam gar nicht ins Haus, weil er so blöd sein Auto dahin gestellt hatte. 

Da habe ich ihn völlig ohne Furcht angebrüllt. 

Er hat nichts gesagt und hat es weg gefahren....

Die Geschichte ist noch nicht zuende mit Senegal. 

Meinem Homer hat sie mutmaßlich das Leben gekostet, ohne dass das jemals aufgeklärt wurde......

 

  

"Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"

Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes 

 

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