Suizidal


 

Das war unser unser letztes GEMEINSAMES Bild, wo wir uns zusammen fotografiert haben. 

Danach gibt es nur noch Bilder, wo wir allein zu sehen sind.

Es gibt sowieso ab 2021 nur noch sehr wenige Fotos und Filme, im Gegensatz zu den Jahren davor.

Am 19.11.2021 - mein Geburtstag - fassten wir den Entschluss, uns umzubringen.

Vom 19.11.2021 bis zum 07.04.2022 waren Homer und auch ich definitiv suizidal.

Am 07.04.2022 wurde die vorgesehene "Impfpflicht" (der Genspritzenzwang) dank' der AFD nicht umgesetzt. Ich schrieb in meinem Beitrag: "Verfolgung und soziale Ausgrenzung", über diese Zeit. 

Eigentlich sollte mein Geburtstag 2021 bei mir stattfinden. Ich hatte, wie jedes Jahr Kuchen gebacken, aber Homer bat mich zu ihm zu kommen. Er wollte diesen Geburtstag für mich ausrichten und mir etwas Wichtiges sagen.

Er teilte mir an dem Tag mit, dass er sich nicht dazu fähig fühlte, nach Kroatien auszuwandern. Er würde das nicht schaffen. Wie der Leser sich erinnern kann, hatte ich ein Haus in Kroatien gefunden, im Hinterland - nicht an der Küste - welches weniger Miete kosten sollte, als unsere zwei Wohnungen. 

Nach Kroatien konnte man 2021 ohne die Genspritze einreisen. Kroatien war damals noch nicht in der EU. Es gab dort auch noch keinen Euro. Ein Zwang zur Genspritze war nicht vorgesehen.

Natürlich würde der Umzug schwierig werden, ohne Auto.  Ich kannte aber ein Speditionsunternehmen, die mir schon ein Angebot gemacht hatten, was leistbar gewesen wäre.

Allerdings auch für mich war dieser Plan ein unglaublich hoher Berg. Aber ich fing einfach an, alles vorzubereiten und war schnell im Flow. Den Enschluss aus Deutschland abzuhauen, hatten wir im Januar 2021, nach dem großen Streit mit der Familie meines Bruders, getroffen.  

Homer stoppte mich oft. Denn er nahm wahr, dass ich völlig fixiert darauf war auszuwandern und meine ganze Energie da rein steckte bis zur totalen Erschöpfung. Mich trieb ein ungeheurer Hass auf meine Mitmenschen und die Regierung in Deutschland an, die das mit uns machten. Homer teilte meinen Hass, allerdings merkte ich, dass mein Tempo für ihn zu schnell war.

Er bekam Panikattacken. Diese äusserten sich in für ihn unerträglichen Herzrhythmusstörungen und zu hohen Blutdruck. Im August 2021, ging er deswegen in die Notarztsprechstunde unserer Hausärzte, die ihn von dort ins Krankenhaus schickten. 

Dort bekam er Metoprolol ein Mittel gegen Bluthochdruck und wurde gleich am selben Tag wieder entlassen. Ich schrieb darüber in meinem Beitrag: "Herz und Depressionen." Er nahm anfangs 2 Tabletten davon, weil ihm das an dem Tag im Krankenhaus geholfen hatte. Er setzte zeitgleich seine Antidepressiva ab, weil er meinte, die hätten das mit dem Bluthochdruck ausgelöst.

Meiner Wahrnehmung nach,minderte sich Homers Antrieb, seitdem er diesen Blutdrucksenker nahm.  Was auch logisch war. Er selbst sagte das auch. Das Problem dabei war nur, dass sein Blutdruck nicht niedriger wurde, durch diese Pillen und die Herzrhythmusstörungen auch immer mal wieder kamen.

Ein Besuch beim Kardiologen ergab, dass er dieses Medikament weiter nehmen sollte, er sich aber keine Sorgen machen sollte. Herzrhythmusstörungen hätten die meisten Menschen mal.

Homer war der Überzeugung, auch wenn er sich weniger leistungsfähig fühlte, dass dieses Medikament ihm half, ruhiger zu sein. 

Ich nahm das hin und strengte mich noch mehr an, um uns zu retten.

Am 19.11.2021 nun, sagte mir Homer, dass er das nicht schaffen würde auszuwandern. 

Ich fragte ihn, was wir denn dann machen sollten?

Wir hatten uns 100 x ausgemalt, in den letzten Monaten, seitdem dieser Impfzwang ständig angekündigt wurde, wie das ablaufen würde. Was uns passieren könnte. Das wir unsere Wohnungen verlieren könnten, geächtet und angegriffen wurden wir ja eh' schon. Wir konnten uns nicht mehr frei in Deutschland bewegen.

Am 19.11.2021 sagte Homer:

"Wir hauen ganz ab. Nicht nur aus Deutschland, sondern wir verlassen diese Welt".

Ich fragte ihn: "Zusammen"?

Er sagte: "Ja, mein Mausi und ich - Hand in Hand, scheiss drauf. Der ganze Stress, was soll det noch bringen auf dieser Welt? In Kroatien sind wir auch nicht 100 % sicher".

Damit hatte er zweifellos recht.  

Es war erst irgendwie traurig, wir kuschelten zusammen und Homer machte obiges Fotos. "Für die Nachwelt", sagte er.

Mir fiel aber auch eine Zentnerlast vom Herzen, nachdem wir den Entschluss gefasst hatten. Denn diesen Umzug traute ich mir auch nicht recht zu.

Ich konnte wieder ruhiger schlafen. Wir tüffelten Suizid-Methoden aus. Wir würden auf Nummer ganz sicher gehen und 3 Methoden miteinander kombinieren. Wir bastelten u.a. Exit-Bags und andere Dinge, die ich hier nicht näher beschreiben werde.

Der Kabelbinder kam dabei nicht zur Sprache - nur einmal überlegten wir, wie wir den Exit-Bag um unseren Hals befestigen würden. 

Der Autor Sebastian Fitzek schreibt in mehreren seiner Psychothrillern, dass Selbstmörder oft Werkzeuge benutzen, um sich umzubringen, welche sie auch sonst im Alltag für vieles gebrauchen.

Homer wurde am 10.04.2023 mit einem Kabelbinder um seinen Hals gefunden. Er hatte Kabelbinder für viele Dinge benutzt. Viele Sachen wurden damit befestigt, auch für unsere SM-Spielchen wurde Kabelbinder für meine Fesselungen gebraucht..

Allerdings bei unseren gemeinsamen Suizid-Planungen stand Kabelbinder nicht auf unserer Liste (Excel-Tabelle).

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang noch das Datum: Am 07.04.2022 war die Abstimmung über den Impfzwang. Wie Homer und ich uns vom Acker machen wollten aus dieser Welt, wussten wir, wenn die ****** (Wort ist heutzutage verboten)  gewonnen hätten und wir zur Genspritzung gezwungen werden würden. Der Plan stand. Unser Suizid wäre mutmaßlich am 10.04.2022 passiert.

Und Homer wurde nun am 10.04.2023 tot in seiner Wohnung gefunden. Ein Jahr später. Das kann Zufall sein, das wird vielleicht auch Zufall sein. Da klar ist, dass es mutmaßlich Totschlag war.

Allerdings, was ich hier auch erwähnen muss ist, dass wäre Homer nicht so unvorsichtig gewesen, würde er heute mutmaßlich noch leben. Damit meine ich nicht seine Provokationen, sondern die Tatsache, dass er seine Wohnungstür immer offen liess, wenn er etwas im und um das Haus zu erledigen hatte. 

Ich weiss gar nicht, ob er das schon immer so gemacht hatte. Mir ist das 2020 aufgefallen, als er mir etwas in der Hausgarage zeigen wollte. Ich ging vor, er kam hinterher und seine Wohnungstür stand noch offen. Ich wies ihn darauf hin und er meinte, da passiert schon nichts. Ich bin dann zurück gegangen und habe sie zu gemacht. Er meinte, das er dass immer so machen würde und ich hatte gemeckert.

Man kann durchaus auch bewusst unvorsichtig sein in gewissen Bereichen, wenn man nicht mehr leben will. Das ist auch ein Weg "elegant" diese Welt zu verlassen.

Das will ich Homer nicht unterstellen, es ging ihm eher darum, dass er am liebsten der Besitzer des ganzen Hauses gewesen wäre und so das Gefühl hatte, alles was zum Haus gehört, wäre seins. Er geht nur kurz den Müll weg bringen und lässt dabei die Wohnungstür offen, weil alles zu ihm gehört.

Mir würde nicht im Traum einfallen, hier in dem Haus, wo ich lebe, meine Wohnungstür offen zu lassen, wenn ich nur den Müll raus bringe. 

Zumal ich am 16.06.2021 ja die Morddrohung von meinem Nachbarn aus Senegal, der unter mir wohnt, erhalten hatte. Ich berichtete in diesem Beitrag: "Senegal III".

Als wir am 19.11.2021 anfingen unseren Selbstmord, bei einem Impfzwang zu planen, sagte ich manchmal im Scherz, ich brauche nur unten bei dem Senegalesen klingeln. Dann wollte der mich ja umbringen. DAS fand Homer gar nicht witzig.

Im JETZT ist mir erst richtig bewusst, dass auch diese Angst, um mich, Homer fertig gemacht hatte. Er hatte mehr Angst um mich als ich. Ich nahm das zwar sehr ernst, und schützte mich hier so gut es mir möglich war, aber aufgrund der Horrorzukunft mit Impfzwängen, war ich etwas fatalistisch.

Homer wollte mit mir zusammen sterben. Er wollte nicht, dass ich vorher umgebracht wurde und er wollte nicht allein sterben.

Alles  Indizien, die gegen einen mutmaßlichen alleinigen Suizid von Homer sprechen.  

Im 4. Kapitel dieses Blogs, will ich die letzten Monate, Wochen und Tage von Homers Leben, anhand von Tagebucheinträgen, Filmen, Fotos und Schriftwechsel, beschreiben.

Ich hatte gedacht, dass ich mit meinem Geburtstag 2021 anfange, als Homer und ich diesen oben beschriebenen Entschluss fassten.

Allerdings muss ich noch weiter zurückgehen, um Zusammenhänge zu erklären. Vieles habe ich in anderen Beiträgen dieses Blogs schon ausführlich beschrieben und ich werde  ggf. darauf hinweisen und nicht alles noch einmal ausführlich wiederholen. 

Aber ich will eine Chronologie der Ereignisse in Bezug auf Homers und meine Veränderung darstellen. 

Ich muss zurückgehen zu meiner Geburtstagsfeier im Bachus (unser Stammgrieche) am 19.11.2019. Das war vor Corona. Wir trafen uns dort mit meinem Bruder und meiner Schwägerin. 

 


 

Meine Schwägerin lud uns zu Weihnachten 2019 ein. Das war unüblich und war noch nie passiert. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Der folgende Dialog zeigt deutlich, dass wir alle etwas überfordert von der Einladung waren. Homer, mein Bruder und ich. Wir lachten zwar und machten Scherze, aber meine Schwägerin hatte das ganz ernst gemeint.

Ich wusste, dass Homer Weihnachten am liebsten mit mir allein verbrachte. Überhaupt woanders zu Essen war für ihn kein Highlight, sondern Stress. Mein Bruder war wohl auch nicht begeistert von der Idee seiner Frau. Ich freute mich, zwar, merkte aber gleich an den Reaktionen von Homer und meinem Bruder, dass sie versuchten das nicht ernst zu nehmen und keine verbindlichen Zusagen machen wollten. Ich machte dann auch mit bei ihrem Spiel, indem ich sagte, wir wären zum Geburtstag eingeladen...  

Wir schafften es nicht "nein" zu sagen. Das war auch ein Grund, warum wir keine sozialen Kontakte hatten. Zu Menschen, die wir sowieso nicht mochten oder in einem Abhängigkeitsverhältnis standen, konnten wir  ohne Probleme "nein" sagen. Auch untereinander war das ok. Ebenso im Verhältnis mit meinen Eltern. 

Aber bei meinem Bruder war das was anderes. Den mochten wir und wollten, das nach unserer Wahrnehmung gute Verhältnis aufrecht erhalten. Allerdings waren die Signale meines Bruders bei dieser Einladung nicht klar gewesen. Mein Bruder kann auch nicht "nein" sagen. Ich mutmaße, dem ging es wie uns. Kontakt, wollte er mit uns, aber nicht zu eng und seine Frau hatte nun durch die Einladung zu Weihnachten, dieses Arrangement durcheinander gebracht.

Mein Verhältnis zu den Eltern von ihr war z.B. auch nicht gut. Die wären auch da. Das hätte man mal klären können alles - aber unbedingt Weihnachten?       

Anfang Dezember 2019 ging unser Auto kaputt. Ich schrieb in diesem Beitrag darüber: "Donald". 

Damit war klar, wir würden Weihnachten nicht zu meinem Bruder fahren. Denn Bahn und Bus kam nicht in Frage und Abholen und wieder zurück bringen, das wollten wir meinem Bruder nicht zumuten.

Als ich das meinem Bruder so sagte, schien er erleichtert. Allerdings fand er es, wie wir schlimm, dass wir kein Auto mehr hatten. Er reagierte sehr empathisch.

Am 1. Weihnachtstag 2019 wünschten wir per Whats up der Familie meines Bruders einen Weihnachtsgruss. Darauf kam von meinem Bruder ein Gruss zurück und von meiner Schwägerin, ein Vorwurf, weil wir nicht gekommen wären. Nicht sehr netter Text.

Wir sassen hier etwas bedröppel, schickten lange Rechtfertigungen und es war kein gutes Gefühl. Wir hatten beide Verlustängste.   

Diese Szene sollte sich am 1. Weihnachtstag 2020 wiederholen......

2019 kam kurz darauf eine Entschuldigung von meiner Schwägerin, sie hätte das nicht so gemeint. Die nahmen wir erleichtert an und machten aus, dass wir spätestens zum Geburtstag meines Bruders sie besuchen würden.

Im April 2020 besuchten wir meinen Bruder. Da war schon Corona. Zu dem Zeitpunkt waren wir uns aber noch einig. Wir nahmen den Tag als sehr gut wahr. Auch der Film, den wir gedreht hatten, beweisst das. 

Es gab nur zwei Vorkommnisse, die vielleicht auf das Geschehen, den totalen Kontaktabbruch von Seiten meiner Schwägerin  im Jahr 2021 einen Einfluss hatte. 

Homer kritisierte einmal meine Schwägerin in einer Sache, die ich jetzt nicht ausführen will. Da bemerkt man im Film ihre Irritation und wo sie sich gleich rechtfertigte. Aber mein Bruder und ich wechselten  schnell das Thema, da wir beide wohl sehr sensibel sind und Ärger voraus ahnen können.

Die andere Sache war, meine Schwägerin trinkt bei solchen Zusammenkünften, Alkohol. Sie hatte eine Flasche Wein vor sich. Mein Bruder trinkt nur Bier. Homer und ich tranken kein Alkohol, außer Sylvester. Die Ouzos, beim Griechen an meinem Geburtstag, hatte sie auch getrunken, weil mein Bruder noch fahren musste. Vielleicht hatte sie uns deswegen auch zu Weihnachten eingeladen? So, im ersten Wohlgefühl, das Alkohols?

Ich habe das nie verstanden, das geht bei mir nicht mal eine Stunde, dann bin ich total ernüchtert und meistens ist mir schlecht. Darum Alkohol war nie meine Droge. Homer hatte Zeiten, vor mir, wo er am Tag eine Flasche Wodka geleert hatte. Gut hatte er sich dabei nicht gefühlt. Alkohol war auch nicht seine Droge..

Auf jeden Fall bei unserem Besuch im April 2020 erzählte sie schon unter Einfluss des Weines von ihrem Leben vor ihrer Ehe mit meinem Bruder. Sehr offen. Sie hatte auch einiges erlebt. Ich hatte Homer nie davon erzählt. Seine Reaktion war entsprechend überrascht. Meine Schwägerin glaubte vielleicht, er wusste es. Mutmaßlich hatte ihr das später im nüchternen Zustand leid getan, so viel von sich preis gegeben zu haben. Das ist ja manchmal so. Sie hatte eine Schwäche gezeigt.

Homer fand das alles nicht schlimm. Er verstand später auch, warum ich ihm das nie erzählt hatte. Da wir uns im Prinzip ja alles sagten. Ich wollte nicht, das er voreingenommen war. Denn es war immer mein Wunsch gewesen, wieder mehr Kontakt mit meinem Bruder zu haben. Ich wusste auch, dass Homer und mein Bruder sich gut verstehen würden. Womit ich recht hatte..... 

Im Sommer 2020 waren wir dann das letzte Mal bei meinem Bruder. Ich berichtete darüber in meinem Beitrag: "Verfolgung und Soziale Ausgrenzung".  Danach NIE wieder....

2020 im ersten Corona-Jahr, war es für uns bis zu dem Zeitpunkt, als wir Staubschutzmasken tragen sollten, alles hinnehmbar. Ich schrieb in meinem Beitrag: "Masken" darüber.

Grundsätzlich kann ich im JETZT sagen, ab September 2020 verloren wir die Kontrolle über UNSER Leben.

Vorher war vieles noch plausibel und Regeln befolgbar, während dieser "Corona-Inszenierung". Aber als das Staubschuzmaskengesetz kam, war es absolut aus, mit unserem Vertrauen, in das herrschende Regime.

Zeitgleich zog im September 2020 der Senegalese unter mir ein. Ich berichte ausführlich in den Beiträgen: "Senegal", "Vodoo - Wohnungsauflösung - flügellose Engel - erste Irritationen", "Rassismus"   und "Senegal III" über die traumatischen Ereignisse, die diese Tatsache für Homer und mich mit sich brachte.

Wichtig ist hier zu erwähnen, dass für UNS beide ein Kontrollverlust enorme Ängste mit sich brachte. Aufgrund unserer Verschmelzung, spürte Homer auch meine Ängste, zusätzlich zu seinen und ich Homers Ängste zu meinen. Wir versuchten beide weiterhin für den anderen ein Pfeiler im Sturm des Lebens zu sein. Aber diese Pfeiler waren recht wackelig..

Dass dieser Senegalese mich anbaggerte und ich ihm bei seinem Jobcentersachen half, hat in Homer größte Verlustängste verursacht. Das ist mir so richtig bewusst, erst im JETZT geworden, wenn ich die Tagebucheinträge und seine Posts in den sozialen Medien lese. Er hat versucht das zu verdrängen, indem seine Beiträge von September bis November 2020 extrem ausländerfeindlich waren. Insbesondere über Hauttyp 6er.

Im November 2020 kam es zu einer persönlichen Begegnung zwischen Homer, dem Senegalesen und mir. Der Nachbar passte mich an der Haustür ab, weil er wieder mal mit einem Bescheid, dem er vom Jobcenter bekommen hatte, nicht einverstanden war und ich auf seine SMSe nicht reagiert hatte.

Als Homer und ich uns nach dieser Begegnung oben in meiner Wohnung befanden (nachdem ich mich, wohlgemerkt wieder belabern lassen habe, einen Widerspruch für den Nachbarn zu schreiben), lachte Homer und sagte zu mir:

"Du kannst diesen Typen überhaupt nicht ab. Du verabscheust den. Das hab' ick genau gesehen. Warum machste det überhaupt für den, denn?"

Homer hatte absolut recht. Der Senegalese war mir zutiefst unsympathisch. 

Ich hatte Angst vor dem und er ekelte mich an. Ich projezierte sämtlichen Männerhass, den ich so im Laufe meines Lebens angesammelt habe, auf diesen Nachbarn. Und dass nicht weil er eine andere Hautfarbe hatte, um das hier noch einmal zu betonen, sondern, weil er war wie er war. Wenn der weiss und deutsch gewesen wäre, hätte ich ihn auch als Unsympath wahrgenommen.

Homer war unendlich erleichtert. Nach dieser Begegnung, spürte ich, Homer war wieder lockerer und seine Posts nicht mehr so extrem.

Im JETZT habe ich erkannt, dass Homer von September bis November 2020, unsicher war, der Situation misstraute und Angst hatte, dass ich mit diesem Nachbarn etwas anfange.

Damals war mir das nicht bewusst. 

Ich hatte diesem Nachbarn aufgrund der Angst als Rassistin - nach der in Deutschland gängigen Definition - von den Nachbarn angesehen zu werden, geholfen.

Homer meinte, das wäre totaler Bullshit und ich sollte meine Hilfe sofort beenden und den Typen nicht mehr beachten. Wenn ich ihn sowieso als absolutes Arschloch bewerten würde, sollte ich dazu auch stehen. Das machte mich nicht zu einer "Rassistin" und wenn......wäre das auch egal.

Was bei dem letzten Gespräch mit diesem Senegalesen passierte, habe ich in dem Beitrag "Rassismus" und "Senegal III" und detailliert beschrieben. 

Heute frage ich mich, ob ich irgendwelche Signale ausgesendet habe oder ob dieser Typ einfach so von sich überzeugt war, dass es außerhalb seines Vorstellungsbereiches lag, dass eine Frau, nicht auf ihn abfuhr, wenn er sie wollte.

Die Erleichterung den vom Hals zu haben, wärte nicht lange. Denn der war ja nicht weg. Der war noch sehr präsent. Mit seiner Brüllerei und am 16.06.201 mit seiner Morddrohung gegen mich. Dazu die Zerstörung meines Fahrrades.  

Der 19.11.2020 kam - ein Jahr bevor wir beschlossen würden, uns selbst zu töten, bei einem Impf- (Genspritzen) Zwang.

 


 

Wir machten an diesem Tag einen Ausflug in den Friedwald und abends holten wir uns Essen von unserem Lieblings-Chinesen.

Es war mein erster Geburtstag, seit 2017, seitdem ich wieder Kontakt zu meinem Bruder hatte, dass ich keine Feier machte und ihn und seine Frau einlud. Aber wir hatten die Jahre, als meine Mutter noch lebte, den großen Raum im Altenheim, wo alle Platz hatten und 2019 - der erste Geburtstag in meinem Leben OHNE meine Mutti - hatten wir bei unseren Griechen mit meinem Bruder und seiner Frau gefeiert.

Aber 2020 konnten wir uns das nicht leisten und meine Wohnung war einfach zu klein für so viele Leute.

Vielleicht waren mein Bruder und meine Schwägerin darüber entäuscht? Ich hatte mir gar keine Gedanken darüber gemacht, sondern den Tag mit Homer genossen. Wir hatten das Auto gemietet. Es war schon nach der Begegnung zwischen Homer und dem Senegalesen, wo Homer erkannt hatte, dass ich den Typen überhaupt nicht abkonnte. 

Später abends an diesem 19.11.2020 telefonierte ich mit meinem Bruder. Das Gespräch kam auch auf Corona und auf den "Impfstoff", womit ab Dezember 2020 vulnerable Personen in Altenheimen (mit Bundeswehreinsatz) und der Drohung rausgeschmissen zu werden, zwangsgespritzt werden sollten.

Er sagte, er wollte sich schnellstmöglich auch impfen lassen und auch NIEMANDEN mehr auf sein Grundstück lassen der nicht "geimpft" war. Das sagte er in einem sehr aggressiven Ton. 

Ich war geschockt und versuchte mit ihm darüber zu diskutieren. Was nicht gelang. Er war felsenfest davon überzeugt. 

Später schickte ich ihm noch einen Auszug aus dem Buch von Clemens G. Arvay " Corona Impfstoffe - Rettung oder Risiko?. Da bekam ich keine Antwort drauf.

Aber bei diesem Telefonat sagte mein Bruder zum Schluss, seine Frau würde fragen, ob wir nun dieses Jahr Weihnachten zu ihnen kommen würden, wo wir doch jetzt ein Auto mieten konnten. Diese "Einladung" klang aber eher so "Ihr wollt' doch wohl Weihnachten nicht zu uns kommen?". Vorallendingen nachdem was er vorher über das Impfen gesagt hatte.

Ich sagte, dass ich das mit Homer besprechen müsste und mich melden würde.

Das war ok und wir legten in Frieden unsere Telefonhörer auf. 

Natürlich wollte Homer auch nicht 2020 Weihnachten unterwegs sein. Es war auch so, dass mein Bruder und meine Schwägerin beides starke Raucher waren. Die Schwiegereltern meines Bruders, die ja auch da sein sollten, ebenfalls. Homer war allergisch gegen Zigarettenrauch und in einem geschlossenen Raum, würde er Husten, Nase laufen und brennende Augen bekommen.

Also, rief ich meinen Bruder am 1. Advent 2020 und sagte ihm, dass wir nicht kommen würden, 

Mein Bruder war wieder hörbar erleichtert und erzählte Schwänke aus seinem Leben. Wir telefonierten fast drei Stunden. Aber das war keine Seltenheit mit ihm. Auch heute noch. Er meldet sich ewig nicht und wenn dann hat er so viel zu erzählen...und es ist so schön. Das einzige war, dass er sich Sorgen um seinen Hund machte. Der wie ich in meinem Beitrag "Verfolgung und soziale Ausgrenzung", beschrieben habe, Sylvester 2020 starb.

Aber am 1. Advent 2020 war erst einmal alles gut.

Weihnachten 2020 gibt es viele Filme und Fotos von Homer und mir. Heiligabend verbrachten wir bei mir mit Ragout-Fin, Weihnachtsmusik, Weihnachtskuscheln und waren mit uns zu zweit wie immer total zufrieden. Meinem Bruder schickten wir nur einen kurzen Gruss, den er erwiderte.

Am 1. Weihnachtstag 2020 hatten wir uns Essen von unserem Lieblings-Griechen geholt. Wir schickten meinem Bruder und seiner Familie noch einen Weihnachtsfilm von uns. Darauf kam eine sehr aggressive Sprachnachricht von meiner Schwägerin. Wir hätten sie auch besuchen können, wenn wir uns vom Griechen Essen holen könnten. Sie fände unser Verhalten dekadent.

Ähnlich, wie im Jahr davor am 1. Weihnachtstag 2019 nur noch aggressiver. Ich reagierte sofort und sagte, dass wir das mit meinem Bruder doch schon vor 4 Wochen geklärt hätten. Ob er ihr das nicht gesagt hatte? Auf jeden Fall schaukelte sich die Konversation dann zu einem handfesten Streit hoch. Weil auch Homer war sauer, dass sie schon wieder Stress machte, wie das Jahr davor.

Wobei er mir irgendwann das Telefon weg nahm und meinte, das sollten wir uns jetzt nicht antun. Wir hatten das schöne Essen und na und, dann wären wir halt dekadent. Dazu hätten wir auch alles Recht der Welt zu, nachdem was wir alles geleistet hatten, mit den Umzügen meiner Eltern, die er und ich  ganz allein gewuppt hatten. 

Er hatte ja Recht. Trotzdem hing wieder diese Wolke über unser Weihnachten 2020. Meine Schwägerin entschuldigte sich dieses Mal nicht.

Aber am 2. Weihnachtstag 2020  telefonierte ich mit meinem Bruder und der meinte, dass sollten wir nicht so ernst nehmen, sie hatte einfach schlechte Laune und dann würde seine Frau oft so Bolzen bringen. Von ihm aus wäre mit uns  alles in Ordnung. Alles wäre gut.

So, machten wir uns auch keinen Kopf mehr. Am 2. Weihnachtstag 2020 kochte ich und Homer filmte alles. 

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, es war das letzte Weihnachten, wo wir noch recht unbeschwert waren, trotz des Streits mit meiner Schwägerin.

Auch Sylvester 2020 feierten wir so ausgelassen und auf uns konzentriert, dass wir nicht mitbekamen, dass mein Bruder nach 0.00 Uhr uns weinend die Nachricht überbrachte, dass sein Hund tot war. Wir hatten ihm um 0.00 Uhr noch einen Witzfilm geschickt, von uns beiden geschickt.

Ich hörte erst Neujahr 2021 morgens meine Nachrichten ab und habe mich natürlich sofort bei meinem Bruder gemeldet. Er war sehr traurig.

Später Neujahr 2021 bekam ich mehrere Whats up Nachrichten von meinem Neffen. DAS war vorher noch nie passiert. Ich verstand erst nicht was er von mir wollte, aber dann erkannte ich, es war nichts erfreuliches. Er wollte mir mitteilen, dass er meine Eltern - seine Großeltern - schon immer gehasst hätte. Auf meine Frage, warum, kamen abstruse Anschuldigungen gegen sie. Er war auch der Meinung, meine Eltern hätte ihn gehasst, was definitiv nicht stimmte. 

Ich versuchte vernünftig mit ihm zu reden. Der Tod des Hundes mochte auch ihn mitgenommen haben.

Aber aus heutiger Sicht und dem was danach folgte, würde ich sagen, wollte mein Neffe mir sagen, dass er mich hasste, weil er meine Eltern hasste. Dass er deswegen nichts mit mir zu tun haben wollte.

Das checkte ich aber Neujahr 2021 nicht. Ich kannte meinen Neffen kaum, hatte ja nie Gelegenheit dazu bekommen ihn kennen zu lernen, da mein Bruder von 1998 bis ca. 2015 jeglichen Kontakt zu unserer Familie abgebrochen hatte. Ich schrieb darüber in meinem Beitrag: "Ronnenberg".

Die ersten Wochen im Januar 2021 verhielt mein Neffe sich aber nicht so, als wenn er keinen Kontakt mit mir haben wollen würde. Ich bekam mehrmals am Tag SMSe oder Sprachnachrichten von ihm. In denen er meine Fragen beantwortete und mir über sein Leben berichtete.

Wenn ich mir diese Nachrichten HEUTE anhöre und lese, erkenne ich in jeder einzelnen eine Provokation. Er muss das von meiner Mutter geerbt haben. 

Ich war eher neugierig, als verletzt. Wobei ich Jahre damit verbracht habe, die Verletzungen die meine Eltern durch meine Schwägerin erhalten hatte, durch den Kontaktabbruch und die vielen böse Worte, selbst körperlich und seelisch zu spüren. Grade gegen meine Mutter ... Wir waren so symbiotisch, das ich mich selbst getroffen fühlte, obwohl ich vielleicht gar nicht gemeint war.

Das war auch der Grund dafür, dass ich wenig versucht habe, wieder Kontakt zu meinem Bruder zu bekommen. Ich nahm ihnen das übel. Und ich bin sehr schlecht im Verzeihen, bei Leuten, die nicht zu unserer Familie gehörten. Mein Bruder hatte diese Frau für sich gewählt und hatte sich entschieden, sein Leben mit ihr zu verbringen. Das akzeptierte ich. Aber es zerschnitt die enge Verbindung, die ich mit ihm vorher hatte.

Vielleicht war es gesünder - psychologisch gesehen - wie mein Bruder gehandelt hatte. Sich aus diesen ganzen Symbiosen zu befreien. 

Ich aber brauchte das genau so. Gut, in der Pubertät habe ich auch revoltiert. Aber in dem Moment als meine Mutter mich damals begleitete und in dem Bhagwan-Center mit mir Yoga-Kurse machte, (siehe Beitrag: "Mein Lebenslauf") fühlte ich diese Verbundenheit mit ihr und schwor mir, dagegen nicht mehr anzukämpfen, sondern im Gegenteil, das als Geschenk anzunehmen.

Als Homer in mein Leben kam und genau DAS auch mit mir wollte, die totale Symbiose, war ich mehr als bereit dazu, obwohl wissenschaftlich psychologisch gesehen, das nicht gut sein soll.

Für mich war es aber gut. Diese Symbiose besteht auch über den Tod hinaus. Wobei ich Homer extrem körperlich vermisse auf dieser Welt.

Am 12.01.2021 entdeckte ich, dass meine Schwägerin, sämtliche Kontakte mit mir bei Whats up und Facebook gelöscht hatte. Facebook war mir nie so wichtig, aber Whats up schon. Ich war verletzt. Da Homer mit mir zusammen Whats up nutzte (1 Account - er hatte ja kein Smart-Phone), ging es ihm wie mir. Er wurde aber eher wütend, als traurig.

Er puschte mich, weil ich nur heulte, da ich das als Zeichen wertete, dass mit meinem Bruder nun auch der Kontakt wieder vorbei war. 

Damit sollte ich Recht behalten.

"Schreib' Deiner Schwägerin einen Brief, wo Du allet reinschreibst, was Dich die ganzen Jahre schon verletzt hat". Er half mir dabei. Ich schickte ihn um den 15.01.2021 an meine Schwägerin.

Zeitgleich ging das los, dass mein Neffe mich öffentlich bei Facebook angriff. Auf eine Art und Weise, die gar nicht ging. Respektlos und unsachlich. Waren seine privaten Provokationen bislang zumindest noch relativ sachlich gewesen, tickte er nun aus. Jeder Beitrag von mir wurde mit - ja, Hasskommentaren - versehen. 

Ich stellte mein Profil so ein, dass diese Hasskommentare privat blieben. Ich blockierte meinen Neffen nicht. Er war ja Familie. 

Aber er tat es bald darauf mit mir, als er merkte, er hatte keine Öffentlichkeit damit, dass er mich diskreditierte. Er blockierte mich auch bei Whats Up.

Homer reichte das Theater, er war echt wütend auf die. Nicht depressiv, wütend. Er drängte mich dazu, meinen Bruder anzurufen. Der ging aber nicht dran. Also, über Whats up wieder. Homer war bei mir als ich nachfragte, was mit seiner Familie los wäre.

Es kam tatsächlich irgendwann eine Antwort. Und die war extrem verletzend. Er beschimpfte uns als "Sozialschmarotzer" für die er arbeiten müsste. Ich erinnere mich, dass Homer ganz blass wurde. Gut, mein Bruder ist, wie mein Vater cholerisch, nur bei aller Wut... es gab Grenzen. Und hier war eine Grenze extrem überschritten worden. Das war nicht mehr nur Wut, sondern blanker Hass.

Es war auch nach der Zeit, die wir seit 2017 mit meinem Bruder verbracht hatten, auch wie ich mich verhalten hatte, nämlich fair gegenüber ihm bei allen Sachen, die mit dem Tod von unseren Eltern zu tun hatten, NICHT nachvollziehbar, was er da brachte. Er versuchte uns bewusst zu verletzen.

Da ich nach diesem Austausch dieses Mal ausnahmsweise in eine Schockstarre verfiel, drückte Homer das Gespräch weg und sagte, das war's mit deinem Bruder.

Das war es auch. Mein Bruder war für Homer gestorben. Er redete nicht mehr über ihn. Er erwähnte ihn nicht mehr.

Weihnachten 2022  brachte er kurz das Gespräch auf meinen Bruder. Dieses Gespräch werde ich den nächsten Beiträgen veröffentlichen. Es zeigt das Unverständniss, aber auch die tiefe Verletzung, die dieser Angriff meines Bruders in Homer ausgelöst hatten.

Mein Bruder blockte mich nirgends. Er schickte mir im April 2021 sogar schon wieder Bilder von seinem neuen Hund. 

Ich reagierte nicht. Konnte ich da noch nicht. Gut, wenn es meinem Bruder ganz schlecht gegangen wäre, hätte ich mich sicherlich gemeldet. Aber so, ging es nicht.

Von Februar 2021 bis August 2021 beschäftigte ich mich mit dem Ordner, den meine Mutter mir hinterlassen hatte, wo der ganze Schriftwechsel zwischen meinen Eltern und meiner Schwägerin enthalten war. Es gab etliche Bittbriefe. den Kontakt wieder herzustellen, von meiner Mutter, die mir das Herz zerrissen und die NIE beantwortet wurden  Über Jahrezehnte...  Das einzige was mal kam waren Geldforderungen.. (Meine Mutter hatte von all' ihren eigenen Briefen Durchschläge und Kopien gemacht).

Homer half mir im Mai 2021 dabei, aber der konnte das nicht ertragen. Er hatte meine Mutter sehr gemocht und es ging ihm wie mir, wenn er die Briefe von ihr an meinen Bruder und meine Schwägerin las.

Er wollte dass ich die Geschenke von meiner Schwägerin, die sie mir an meinem Geburtstag 2019 mit gebracht hatte, vernichtete. Er war der Ansicht sie wäre wirklich böse. Nun, wussten wir, dass sie auch als "Hexe" tätig war. D.h. sie machte so Rituale. Schwarzmagisch? Sie hatte mir ein Buch über Flüche an meinem Geburtstag geschenkt. Das fand ich merkwürdig. Ich hatte es schon lange in den öffentlichen Bücherschrank gestellt. Dazu hatte sie mir ein großes durchsichtiges Glas mit Eiern von ihren Hühnern geschenkt. Dieses hatte ich ein paar Tage, bevor, Homer das zu mir sagte, bei Ebay verkauft. (Das Glas, nicht die Eier, die habe ich gegessen).

Er war beunruhigt, weil er der Meinung war, dass wenn das einen Fluch gegen UNS enthalten hätte, der dann weiter gegeben und weiter existieren würde, wenn die Sachen im Umlauf waren.

Homer glaubte an solche Sachen, u.a. auch aufgrund seiner Zeit in einer Freimaurerloge. Ich schrieb in diesem Beitrag "Die Freimaurerloge" da drüber. 

Wenn ich mir diese Zeit 2021 aus heutiger Sicht ansehe, dann ist klar, dass wir im November 2021 beide wirklich am Ende unserer Kräfte waren.  

Der Bruch mit meinem Bruder

Die Anfeindungen von meinem Neffen

Das Verhalten meiner Schwägerin

Die Beschäftigung mit der schmerzhaften Vergangenheit meiner Eltern. Diese Dokumente von Verlust, der Angst die in den Zeilen meiner Mutter zu lesen waren, ihr vergebliches Bemühen.

Die Bedrohung ab Mai 2021, dass uns diese Genspritze unter Zwang verabreicht werden sollte.

Der Druck aus der Nachbarschaft. 

Die Morddrohung des Senegalesen und die Gerichtsverhandlung. Dieses Arschlochverhalten von dem, indem er mir etwas anhängen wollte. (Siehe "Senegal III")

Die Angst, davor, was er als nächstes von mir zerstören würde.

Der Stress, dass ich mein Fahrrad jetzt immer in meine Wohnung hochschleppen musste.

Die Suche nach einer Auswanderungsmöglichkeit.

Die Vorbereitung nach Kroatien auszuwandern.

Das war alles zuviel.

Im Juli 2021 feierten wir Homers 60. Geburtstag.

 


 

Hier sieht man, dass er gestresst war. Er hatte sich noch nicht mal umgezogen. Das war nicht schlimm, wir liefen zuhause immer so rum. Nur an Feiertagen, putzten wir uns normalerweise etwas raus. 

Auch hatten wir es nur geschafft eine Tiefkühltorte zu besorgen, die wir allerdings auch beide sehr gerne mochten.

Abends hatte ich ihn dann noch mit einem Essen von unserem Lieblings-Griechen überrascht. Über den Bringdienst.

Ich weiss gar nicht mehr genau, was ich ihm geschenkt hatte, ich glaube, eine Thermojeans für den Winter und eine Karte mit Musik.

Einen Tag nach seinem 60. Geburtstag machte Homer diesen Film mit meiner Geburtstagskarte:

 


 

Homer und ich hatten einen USB- Stick, auf dem wir immer unsere Filme und Fotos austauschten, die wir gemacht hatten. Diesen Film habe ich zu seinen Lebzeiten nie bekommen.

Ich fand diesen Film letztes Jahr auf seinem Computer. Ich hatte ihn erst übersehen, weil es noch eine lustige Version gibt, wo er nach diesem Lied tanzt.

Aber hier tanzte er und weinte.

Man hört es an seiner Stimme. Wofür bedankt er sich bei mir? Für die Geburtstagsfeier? Das habe ich immer für ihn so gemacht und er für mich. Oder für alles....für unsere Zeit? Warum weint er? 

Könnte es sein, dass er überhaupt sowieso nur vor hatte bis 60 zu leben? Und war das ein Abschiedsfilm?.

Ein paar Wochen später - Anfang August 2021 kam Homer mit schweren Herzrhythmusstörungen und viel zu hohen Blutdruck ins Krankenhaus. Es wurde dort nichts gefunden und er wurde mit einem Blutdrucksenker Metoprolol behandelt. Dieses Medikament nahm er seitdem täglich.

Er hatte mit sehr großer Sicherheit an dem Tag eine ganz heftige Panikattacke, wegen allem was von aussen auf uns einprasselte.

Er erholte sich nur schwer davon.

Er bat mich, mit dem Papierkram aufzuhören - dem Schriftwechsel zwischen meinen Eltern und meiner Schwägerin. Er meinte, ich sollte das alles meinem Bruder schicken, das wäre im Prinzip nicht mein oder unser Ding. Eigentlich ging es uns auch gar nichts an. 

Nur, meine Mutter hatte das sicherlich nicht umsonst chronologisch abgeheftet und aufgehoben. Sie wusste, dass nur ich die Sachen einmal finden würde.

Aber ich machte, was Homer sagte, denn ich konnte auch nicht mehr. Ich schickte das Ganze einmal an meinen Bruder und auch an meinen Neffen. Denn der musste das m.E. auch mal wissen und die andere Seite der Medaille sehen.

Als Reaktion, bekam ich eine SMS von meiner Schwägerin mit der Message, wenn ich meinen Bruder lieben würde, dann sollte ich ihm nicht solche Sachen schicken.

Das brachte mich wieder in Wut. Die Trauer wegen dem Streit, war bei mir mittlerweile auch vorbei. Ich schrieb ihr noch einen nun wirklich bösen Brief am 06.September 2021 . Er endete mit dem Satz:  

Ok? Wenn Du Dich nicht ehrlich entschuldigen willst bei mir für Dein bescheuertes jahrelanges Verhalten mir gegenüber, brauchst Du Dich auch nicht mehr bei mir melden. ****** (mein Bruder), ist immer bei mir gern gehört, gelesen o.a.

Den Brief, den ich ihr im Januar 2021 geschrieben hatte, war dagegen harmlos. Da schrieb ich noch von mir....so wie man das machen soll. "Du hast das bei mir ausgelöst usw.", aber da lachen sadistische Menschen nur drüber.

Natürlich bekam ich nie eine Antwort darauf. Jedenfalls NIE zu Homers Lebzeiten. Später im Prinzip auch nicht. Aber darüber schreibe ich noch.

Im Oktober 2021 crashten Homer und ich beide zusammen. Wir bekamen eine schwere fiese Grippe. Kein Corona - wir testeten uns mehrmals in den Wochen. Wir hatten Fieber, Husten, Halsschmerzen, eben alles. Wir blieben in Homers Wohnung, weil er die zwei Sofas hatte, wo wir drauf rumlagen. Wem es grade mal besser ging, versorgte den anderen.

Essens- und Wasservoräte hatten wir genug. Wir hatten das ganze Jahr über gepreppert.

Wir erholten uns beide nur schwer von dieser Krankheit.

Und dann kam der November 2021 - mein Geburtstag, wo wir endgültig aufgaben und beschlossen zusammen zu sterben, sollte ein Impfzwang in Deutschland ab April 2022 kommen.

Ich muss sagen, trotz der Erleichterung, die dieser Entschluss uns beide erst einmal brachte, ging es uns insgesamt nicht besser. 

In mir war ein großer Schmerz und Homer bekam immer wieder diese Panikattacken. Wobei ich ihm dabei helfen konnte. Er rief mich sofort an, wenn er  merkte, es bahnte sich etwas an.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, Homer hatte im Prinzip große Angst zu sterben, das als letzten Ausweg zu sehen. Denn sonst hätte er nicht immer wieder Panik bekommen.

Bei mir war es eher so, dass ich alles sehr bewusst, aber sehr traurig machte, weil ich mich von allem verabschiedet habe. Denn irgendwas ordnen, dazu fehlte mir damals ja die Zeit. Von November 2021 bis April 2022 waren es nur  wenige Monate.  Ich hatte keine Angst vor dem Tod. Ich war eher erleichtert. Der Druck, alles mögliche zu schaffen, auszuwandern usw. war weg.

Homer aber wollte nicht wirklich sterben, obwohl er das als letzten Ausweg sah. Es machte ihm Angst, dass das nötig war. Er hat sich einen anderen Ausgang gewünscht. Der ja dann auch nach der Abstimmung  am 07. April 2022 eingetreten ist. Es würde keine Zwangs-Impfungen geben.

Das war ein sehr langer Beitrag....

Das wird in Zukunft nicht mehr so sein. 

Aber ich wollte die Zeit 2020 bis zum 19.11.2021 hier reinbringen.

Jetzt bin ich ganz erschöpft, denn es ist doch mehr geworden, als ich dachte.

Nächste Woche geht es mit kürzeren Sequenzen und Szenen aus den letzten Monaten vor Homers Tod weiter.

 

"Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"

Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes 

 

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Diesen Blog gibt es jetzt, wie versprochen, auch mit sehr großer Schrift (schwarz auf weissen Hintergrund) mit einem geordneten Inhaltsverzeichnis unter:

 "Mutmaßlich - Protokolle über den Tod meines Partners". 

 

 Unsere LEBENS- und Liebes-Geschichte in Bildern und Filmen findet Ihr im You-Tube-Kanal, meines Partners, den ich nach seinem Willen weiter gestalten werde:


Mein Mausebär und ich...der Anfang

Die ersten Jahre...  

Midlife...  

2017 - Teil 1 

2017 - Teil 2  

2018 - Benthe - Sealife - Zuhause  

 2018 - Autofahrt durch Hannover  

 2018 - Ausflug Marienburg 

2018 - Balkonien - Im Bärlauchwald - Geburtstagsfeier - Kalle Pe 

2018 - Hildesheim  

2018 - Anti - Zoo - Hannover Besuch

2018 - Ausklang - Endzeitbeginn


2019 - Gisela geht 

2019 - Das Leben geht weiter 

2019 - Jahresausklang 

 

 

 

 

 



  

  

    

 

  

  

    


 

 

 

  

   

  

   

  

  

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