Der Kriminaldauerdienst - 1
"Die Beamten des Kriminaldauerdienstes sind die ersten am Tatort, Tag und Nacht.
Sie leiten erste Ermittlungen oder Fahndungen ein und geben den Fall dann an die Kollegen der Fachkommissariate im Tagesdienst weiter. Ob der Fall gelöst werden kann, eine Festnahme Bestand haben wird, das Opfer überlebt – das alles darf sie nach ein paar Stunden nicht mehr interessieren. Sie sind nur die Vorhut; diejenigen, die die Leichen zuerst sehen, mit entsetzten Eltern verschwundener Kinder sprechen, den Tätern nachsetzen, wenn sie noch in der Nähe sind. Sie legen keine Akten an, sie halten ihren Körper hin.
Im internen Jargon werden sie Ausrücker genannt. Sie sind die universell einsatzfähigen Soldaten des Gesetzes, die Feuerwehr der Kriminalpolizei."
Quelle: https://www.fernsehserien.de/kdd-kriminaldauerdienst
Beschreibung der gleichnamigen ZDF Fernsehserie.
Vor Homers Tod war mir der Unterschied des Kriminaldauerdienstes und eines Kriminalkommissariat nicht bewusst.
Aber so wie es oben beschrieben wird, war es in der Realität auch nicht.
Der Beamte des KDD der an Homers Todestag anwesend war, war nicht der erste am Tatort. Sondern, die Berufsfeuerwehr.
Homers Fall wurde von zwei Beamten - zwei Kriminalhauptkommissaren - des KDD bearbeitet. Herrn R. und Frau G. Von beiden liegt mir ein inhaltlich fast identischer Todesermittlungsbericht vor.
Die Rangfolge bei der Polizei - im Bereich der Kommissare - ist so:
1. Kriminalhauptkommissare - Abkürzung KHK
2. Kriminaloberkommissare - Abkürzung KOK
3. Kriminalkommissar - Abkürzung KK
Die zwei Beamten vom KDD sind höher gestellt, als die zwei Kriminalkommissare B. und M., die schon vor Ort waren am 10.04.2023, als ich ankam. (Siehe auch: Das Polizeikommissariat).
Weswegen die zweite Kriminalhauptkommissarin Frau G., die Homers Fall nur telefonisch bearbeitete und überhaupt nicht vor Ort war, mich so rüde zurecht wies, als ich erwähnte, dass mehr von "ihren Leuten" in Homers Wohnung waren, als ihr Kollege Kriminalhauptkommissar R.
Mir war nicht bewusst, dass es solche Rangfolgen bei der Polizei gibt. Und der KDD eine andere Dienststelle ist, als das Polizeikommissariat woher die zwei Kommissiare B. und M. kamen, die als Polizisten für mich durch ihre Kleidung erkennbar waren.
Der Kriminalhauptkommissar R. - um den es in diesem Beitrag geht - war am 10.4.2023 um 13.21 Uhr lt. seines eigenen Todesermittlungsbericht - bei Homers Wohnung eingetroffen.
Um ca. 13.50 Uhr machte ich die Bekanntschaft mit Herrn R. Er gesellte sich zu d dem Notfallseelsorger und mir, als wir unten vor dem Haus standen.
Der Notfallseelsorger hatte mir vorher die Frage gestellt, ob ich eine psychische Erkrankung hätte - wo ich geantwortet hatte, dass ich JETZT nach diesem Ereigniss - Homers Tod- mit Sicherheit eine "Postraumatische Belastungsstörung" hätte.
Danach sprachen wir wieder über den Tag vor Homers Tod - den Ostersonntag und dass Homer und ich an seinem Todestag 10.04.2023 - Ostermontag nachmittags -verabredet gewesen waren.
Während dieses Gespräches stiess Krimalhauptkommissar R. zu dem Notfallseelsorger und mir. Er sagte erst nichts und unterbrach mich nicht, sondern hörte einfach zu.
Dann stellte er sich vor und zeigte mir seinen Dienstausweis. Denn er trug normale Kleidung.
Er machte den Eindruck ein netter, freundlicher Mensch zu sein. So, ein kumpelhafter Typ mit dem man in einem anderen Leben und unter anderen Umständen gern ein Bier trinken würde.
Fragen stellte er gar nicht. Er hatte ja schon die Informationen über den Tag vor Homers Tod und wusste nun, dass ich mit Homer am 10.04.2023 verabredet war nachmittags.
Er teilte mir mit, dass Homer mutmaßlich (er sagte "mutmaßlich") Suizid begangen hätte mit einem Kabelbinder.
Ich sagte auch ihm - wie dem Notfallseelsorger - dass ich mir das nicht vorstellen könnte und das nicht sein kann.
In seinem Todesermittlungsbericht schrieb er über diese Information von mir:
"Auf Nachfrage zu einem potentiellen Auslöser des jetzigen Handelns des Verstorbenen, erklärt Frau...., dass sie das Handeln ihres Lebensgefährten nicht nachvollziehen könnte".
Es war keine Nachfrage nach einem "potentiellen Auslöser" von Herrn R. an mich, sondern ich reagierte auf seine Mutmaßung mit der Information, dass Homer Suizid begangen hätte, "dass ich mir das nicht vorstellen könnte".
Herr R. beschreibt es in dem Bericht als "Handeln des Verstorbenen" - d.h. er stellt einen Suizid so gar nicht mehr in Frage und legt mir in dem Bericht ebenfalls seine Worte in den Mund "sie könnte sich das Handeln ihres Lebensgefährten nicht vorstellen".
Es ist ein großer Unterschied, ob Herr R. es als Handlung beschreibt, die Homer begangen hat oder ob er mutmaßt, dass er Suizid begangen hätte.
Nach seiner Mutmaßung über Homers Suizid und meiner Antwort darauf, fragte mich Herr R., ob ich Homer noch einmal sehen wollte. Wenn ja, so könnte ich das jetzt.
Ja, das wollte ich.
Während wir zu dritt in die Wohnung gingen, kam das Gespräch wieder vom Notfallseelsorger auf mögliche Depressionen, die Homer gehabt haben könnte. Darauf informierte ich beide - dem Kriminalhauptkommissar R. und den Notfallseelsorger, dass Homer Metoprolol genommen hat, wo eine Nebenwirkung Depressionen sein könnte.
Homers Antrieb war lt. seiner eigenen Worte durch dieses Medikament vermindert, aber da es ihm nach Einnahme dieses Metoprolol insgesamt besser ging, nach seiner Wahrnehmung, wollte er darauf nicht verzichten und nahm das mit dem "verminderten Antrieb" in Kauf.
Diese Information hatte der Kriminalhauptkommissar nun auch, ohne irgendwelche Befragungen von mir erhalten.
Zum Thema Depressionen steht in den Todesermittlungsberichten:
".....erklärt auf Befragen, dass sie den nunmehr Verstorbenen vor 19 Jahren über das Internet kennengelernt habe. Zum damaligen Zeitpunkt habe der jetzt Verstorbene noch in Berlin gelebt und habe ihr gegenüber angegeben an Depressionen zu leiden. Zum damaligen Zeitpunkt habe er sich umbringen wollen, wobei er das dahingehend präzisiert habe, dass er für den Suizid einen Kabelbinder verwenden würde."
Das habe ich NIE gesagt.
Mich bringt das zur Verzweifelung und ich weiss NICHT was ich tun kann, dass das verändert wird. Soll' ich das als Bürger einfach so hinnehmen? Dass Dinge über Homer und auch über mich behauptet werden, die nie so gesagt wurden, noch faktisch stimmen?
Ich schrieb ja schon unter "Der Notfallseelsorger" darüber.
Richtig ist, dass Homer die Absicht hatte sich ab April 2007 mit einem Strick in seiner Berliner Wohnung zu erhängen. Und zwar dann, wenn sein Geld verbraucht war. Das Jobcenter zahlte ihm unrechtmäßig sein Hartz4 nicht. Ein Anwalt, den er eingeschaltet hatte, raffte das nicht ihn vernünftig zu vertreten. Von daher hatte er diesen Entschluss für sich getroffen.
Dafür hatte er einen Haken in die recht stabile Zimmer-Decke in seiner Berliner Wohnung fest verdübelt. Daran hatte er einen Strick gehängt. Es gab auf seinem Rechner noch genaue Anleitungen, wie der Knoten beschaffen sein musste, wenn man sich so suizidiert.
Außerdem hatte er zu dem Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten, an mindestens 20 Zeitungen Abschiedsbriefe geschrieben, die er vorher abschicken wollte (per Post) und in denen er seine Gründe für seinen Suizid genau erklärte. Er das Jobcenter und die Hartz4 Gesetze dafür beschuldigte. Sehr dramatisch und prägnant.
Auch mir schrieb er im Juni 2007 so eine Mail.
Vorher will ich an dieser Stelle noch einmal konkretisieren wie und wann Homer und ich uns genau kennengelernt hatten:
Sylvester 2006 entdeckten wir uns. Ein Kontakt entstand erst im Mai 2007. Wir fingen an uns täglich zu mailen und telefonierten auch.
Bis Juni 2007 wusste ich nichts von seinen Geldproblemen und seiner Absicht sich eigentlich zu erhängen.
Aber Mitte Juni 2007, als er nur noch 250 Euro hatte, bekam ich eine Mail von Homer, wo er u.a. das Thema ansprach:
..... " Aber, ich hatte es angesprochen, mir droht die Zerstörung meiner Existens. Und die Konsequenz wäre für mich der Suizid. Das ist mein Ernst.
Der Strick ist schon seit Januar geknüpft; es waren nur die günstigen Umstände, die mich bis jetzt haben überleben lassen.
Ich sage dir, wie es ist: Ich brauche 15.000,- aber mindestens 10.000,- Euro, um weiterleben zu können.
Das ist eine Tatsache, um die es kein Herum gibt!
Entscheide selbst, ob du mich liebst, oder ob ich dir nicht genug wert bin; danach wird sich mein Schicksal entscheiden!
Ich würde es mir natürlich anders wünschen, aber das Leben läßt mir keine Wahl. Es sind die besonderen Umstände, die mich in diese Lage gebracht haben; es ist deine Liebe und Vertrauen, die mich daraus erretten kann.
Wenn ich erstmal ein paar Monate Luft habe, werde ich nach einem Weg suchen, um in Zukunft auf eigenen Füßen zu stehen, aber so kurzfristig, wie ich dich kennengelernt habe, ist dies einfach nicht möglich.
Du hast mir eine Zukunft in Liebe und Glück gezeigt, aber leider bin ich momentan nicht in der Lage, dir hierin zu folgen. Ich verfüge noch über ca. 250,- Euro, danach ist entgültig Schluß. Ich erhalte seit Februar kein Alg II mehr, weil ich es ablehne, in einen 1 Euro-Job gepresst zu werden, nur um aus der Arbeitslosenstatistik zu verschwinden.
Mein diesbezüglicher Einspruch wird einfach nicht bearbeitet; die Briefe meines Anwalts werden ebenfalls ignoriert.
Ich konnte nicht mit deinem Auftauchen rechnen, hatte mich bereits in mein Schicksal gefügt, aber dann warst du plötzlich da…
Hin- und hergerissen zwischen Wollen und Können, habe ich mich in einem Strudel der Gefühle verloren, aus dem es kein Entrinnen gab.
Meine Liebe zu dir ist so wahr wie die Scham, die ich nun dir gegenüber empfinde, aber ich kann nicht anders….
In Liebe…
auf ewig Dein Homer“
Da könnte man heute meinen, dass wäre so eine "Scammersache", aber so etwas gab' es 2007 so noch nicht. Zudem kannte ich Homer da schon recht gut und er wusste ja, dass ich keine 10.000 Euro hatte.
Es war ein Hilferruf, dem ich sofort nachgekommen bin.
Ich habe mir die ganzen Unterlagen von ihm schicken lassen bezüglich seiner Job-Center Angelegenheiten und bin auf meine ultra-aggressive Art tätig geworden. Ich hatte ja hier in Hannover schon Erfahrungen damit, da ich ehrenamtlich einer Organisation half, die "Hartz4"lern half - genau bei solchen Angelegenheiten.
Ich war erfolgreich und Homer bekam binnen einer Woche, nachdem mein Schreiben beim Jobcenter Pankow eingegangen war, einen Bescheid über eine große Nachzahlung, die dann 2 Wochen später auf seinem Konto war.
Mit dem Geld finanzierte er u.a. seinen Umzug hier nach Ronnenberg in meine Nähe.
Wir hatten einen Lieferwagen gemietet und holten die letzten Sachen aus Homers Berliner Wohnung - das war im September 2007 - und da hing dieser Strick mit Schlaufe am Haken an der Decke. Ich meinte noch, ob er den hängen lassen wollte.
Und Homer sagte mit Nachdruck "Ja", auf jeden Fall - als Zeichen an seinen Vermieter, damit auch der sah, wie schlecht es ihm gegangen war. Er hatte keine Mietschulden gemacht, aber er stand kurz davor......
Homer hatte so eine Sexpuppe aufblasbar. Hier überlegte er kurz, ob er die da reinhängen sollte....aber wir liessen das dann. Der Strick mit dem Haken war markant genug.
So war Homer........
Ich habe diesen Todesermittlungsbericht von Herrn R. total auseinander genommen und habe grade diesen Absatz, wonach ich gesagt hätte, Homer hätte es schon einmal "präzesiert" sich mit einem Kabelbinder in Berlin umzubringen - dementiert. Ich schrieb der Staatsanwaltschaft von dem Haken und dem Strick, sowie die Adresse von Homers ehemaligen Wohnung in Pankow.
Womit der Vermieter ja schnell ermittelt werden könnte und nachgefragt werden, ob in der Wohnung ein Haken mit Strick hinterlassen wurde.
Wie gesagt, die Berichte wurden nicht geändert - berichtigt. Es wurde mutmaßlich auch nicht weiter ermittelt - vom KDD zumindest nicht, sondern nur der Betreff auf Schriftstücken an mich von der Staatsanwaltschaft, wurde seitdem von "mutmaßlichen Suizid" in "mutmaßlichen Totschlag" verändert.
Weiter mit meinen Erfahrungen mit dem KDD:
Oben in der Wohnung betete der Notfallseelsorger, wie schon erwähnt.
Danach kam Herr Kriminalhauptkommissar R. mit einem Schriftstück zu mir - wo drüber "Todesermittlungssache" stand. Mit einer Tagebuch-Nr., die ich - so sagte mir Herr R. - ab sofort immer angeben sollte, wenn ich noch Fragen hätte.
Angekreuzt war auf diesem Schriftstück: "Der Leichnam wurde sichergestellt gem. §§ 26, 27 Nds."
Weiterhin stand dort:
Für Dez. 21 Auftrag für Bergung und Transport an den den Vertragspartner.
Transport von (Homers Anschrift) nach: Friedhof Lahe.
Datum Uhrzeit und die Unterschrift des Transportunternehmens.
Das Transportunternehmen war das Bestattungsunternehmen F. (ich darf doch keine Firmennamen nennen - lt. anwaltlichen Rat - darum in Zukunft auch hier nur Anfangsbuchstaben). Dieses Bestattungsunternehmen ist spezialsiert auf solche Transporte - da schreibe ich noch drüber.
Wichtig ist hier - dass dieses Unternehmen schon vor mir dieses Formular unterschrieben hatte - also, schon vor Ort gewesen sein musste, als ich Homer das letzte Mal sah.
Und oberwichtig ist, dass Homer lt. diesem Dokument zum Friedhof Lahe transportiert wurde - das spielt im weiteren Verlauf dieser Berichte noch eine große Rolle - deswegen erwähne ich das hier wiederholt.
Weiterhin wurde auf diesem Dokument angekreuzt:
Ich wurde darauf hingewiesen, dass der Leichnam:
gem. Ziffer 2.3. sichergestellt /beschlagnahmt wurde und dass ich nach Aufhebung der Maßnahme auf eigene Kosten einen Bestatter meiner Wahl für die Bestattung beauftragen kann.
Mir ist bekannt, dass gem. § 159 Abs. 2 StPO zur Bestattung die schriftliche Genehmigung der Staatsanwaltschaft erforderlich ist.
DAS habe ich aufgrund der Intervention von Kriminalhauptkommissar R. in der Funktion - der Verantwortlichen für ALLE Angelegenheiten von Homer über seinen Tod hinaus - unterschrieben.
Ich weiss, dass ich fragte, was wäre, wenn ich dem nicht zustimmen würde, da Homer im Friedwald Deister beerdigt werden wollte und ich das Bestattungsunternehmen Abacus beauftragen würde.
Herr R. erklärte mir, dass bei unklaren Todesursachen der Leichnam immer beschlagnahmt werde, weil eventuell eine Obduktion stattfinden würde.
Das verstand ich und, wie gesagt ich unterschrieb das unter diesen Vorraussetzungen.
Obwohl Herr R. die rechtlichen Vollmachten, die Homer für mich erstellt hatte, über seinen Tod hinaus und die die Funktion eines Testamentes haben sollten - lt. unserem Anwalt - in den Händen gehalten hatte, schrieb' er in dem Tatermittlungsbericht über mich:
"Sie erklärt aber, dass sie lt. Patientenverfügung/Betreuer-Vollmacht über den Tod hinaus sämtliche Rechtsgeschäfte für den nunmehr Verstorbenen tätigen dürfe."
So, einen Blödsinn, würde ich nicht einmal unter Extrem-Stress, "erklären".
Für wie doof, muss dieser - mir anfänglich sympathisch erschienener - Kriminalhauptkommissar - mich halten?
Es ist klar, dass eine Patientenverfügung niemanden berechtigt für den anderen "sämtliche Rechtsgeschäfte tätigen zu dürfen". Ebenso werden "Betreuer-Vollmachten" selten über den Tod hinaus gemacht.
Wie gesagt, er hatte meine Vollmachen - die Universal-Vollmacht und die für die Rechtsgeschäfte - die nix mit einer Betreuung zu hatten - in der Hand.
Homers Patientenverfügung hatte ich zwar auch dabei, hatte sie aber niemanden gegeben - wozu auch, nachdem mir gesagt wurde, dass Homer tot war.
Das einzige, worauf ich hinwies, war die Tatsache, dass Homer eine Erklärung darüber in seiner Brieftasche hatte - der sie schon alle Karten - Perso usw. - entnommen hatten - das lag alles in der Küche - dass er KEINE Organe spenden würde.
Ich hoffe sehr, dass das respektiert wurde. Wobei es dafür wohl auch zu spät gewesen wäre - aber die Augennetzhaut kann mutmaßlich noch verwendet werden o.a.
Auf jeden Fall gab' es dazu eine aussagekräftige Erklärung von Homer in seiner Brieftasche und das stand auch so in seiner Patientenverfügung.
Während ich dieses Dokument unterschrieb welches Herr R. mir gab, sagte ich nochmal, dass Homer über das Beerdigungsinstitut Abacus im Friedwald Deister beigesetzt werden wollte.
Und Herr R. versicherte mir, dass sobald Homer freigegeben würde von der Staatsanwaltschaft, ich das alles in die Wege leiten könnte.
Im Totesermittlungsbericht steht nun darüber:
"Sie gibt an, dass sie das Bestattungsunternehmen Abacus mit der Bestattung ihres Lebensgefährten beauftragen werde."
Genauso habe ich das gesagt. Denn mit diesem Bestattungsunternehmen wurden auch meine Eltern beerdigt. Ich kenne die Leute da und die waren in beiden Fällen sehr hilfsbereit und empathisch mir gegenüber.
So, aber unter diesem einzigen Satz, den Herrn R. richtig wieder gegeben hatte, schrieb er:
"Sie erläutert, dass sie aufgrund ihrer psychischen Situation nicht in der Lage sei, derzeit ein Bestattungsunternehmen zu kontaktieren".
Was für ein Quatsch. Vorallendingen dieser Satz steht im totalen Widerspruch zu dem Satz davor, wo ich erklärt habe, dass ich das Beerdigungsinstitut Abacus beauftragen werde.
Über meine "psychische Situation" hatte ich mit niemanden geredet. Ich sagte, dem Notfallseelsorger nur auf seine Frage danach, dass ich JETZT durch dieses Todesereigniss meines Partners eine Posttraumatische Belastungsstörung hätte.
D.h. aber nicht, dass ich deswegen NICHT fähig gewesen wäre, die Beerdigung für Homer zu organisieren.
Damit habe ich nachweislich gleich am Tag darauf angefangen und mit Abacus telefoniert. Da schreibe ich noch drüber.
Weiterhin schrieb Herr R. in dem Todesermittlungsbericht:
"Der Frau.....wurde erläutert, dass der Leichnam durch Unterzeichner im Sinne einer Ersatzvornahme stellvertretend für sie sichergestellt und dem Stadtfriedhof Lahe zugeführt werde".
Das wurde mir nicht so erläutert, sondern mir wurde gesagt, dass Homer u.U. noch obduziert werden würde und er deswegen mitgenommen wurde und zu dem Stadtfriedhof Lahe gebracht wurde. Dass das immer bei einer unklaren Todesursache gemacht würde.
Nachdem dieses Dokument unterschrieben war von mir, fragte ich, was das für Handschuhe wären, die neben Homer rechts und links lagen.
Hier gab' mir der Kriminalhauptkommissar R., die Information, dass Homer diese getragen hätte, als er gefunden wurde.
Ich sagte, dass ich diese Handschuhe nicht kennen würde und Homer solche Handschuhe nicht besessen hätte.
Darauf bekam ich keine Antwort.
Später in dem Todesermittlungsbericht las ich, dass es Lederhandschuhe mit Sandeinlage waren. Ich habe recherchiert, wozu man die benutzt und erfuhr, dass oft Polizisten solche Handschuhe tragen, um sich besser zu verteidigen. Oder sie wurden auch zur Selbstverteidigung verkauft. Weil wenn man damit zuschlägt, tut das richtig weh.
Weiterhin machte ich auf das nicht aufgegessene Frühstück aufmerksam und auf Homers noch laufenden Computer. Ich fragte Herrn R., ob er da schon reingeschaut hätte, was Homer zuletzt gemacht hat.
Das verneinte Herr R. und meinte: "Das wäre doch privat".
Ich meinte, das wäre doch wichtig. Aber auch darauf bekam ich keine Antwort.
Ich wies Herrn R. auf das am Boden liegende Fest-Netztelefon hin und berichtete von dem Besetztzeichen am Vormittag, kurz nachdem ich bei Homer angerufen hatten (Der Todestag - 10.April 2023 - vormittags) .
Während ich das sagte - ging Herr R. auf dem Flur und kam mit der Einladung der Gerichtsvollzieherin zurück, wo Homer vor ein paar Wochen einen Offenbarungseid geleistet hatte.
D.h. es könnte mutmaßlich so sein, dass er meine Information mit dem Besetztzeichen gar nicht registriert hatte, sondern schon bei den einzigen zwei Fragen bezüglich der Todesursache, die er mir überhaupt bei unserem Zusammentreffen am 10.04.2023 stellte, war, denn eine Antwort bekam ich wieder nicht.
Herr R. fragte mich mit dieser Einladung in der Hand, ob Homer sich wegen seiner Schulden umgebracht haben könnte.
Ich verneinte das und wies darauf hin, dass Homer das nicht belastet hatte und erwähnte die Schulden, die mein Vater hatte, wogegen Homers Schulden "Peanuts" waren.
Der Kriminalhauptkommissar guckte mich darauf hin - ich würde sagen, irritiert an und ich konkretisierte diese Aussage noch, indem ich die Schuldensumme meines Vaters nannte.
Herr R. fragte mich, ob ich wissen würde, wie hoch Homers Schulden wären.
Ich verneinte das.
Im Todesermittlungsbericht steht dazu:
"Angesprochen auf ein Schreiben des Gerichtsvollziehers erklärt Frau...., dass ihr Lebensgefährte nicht nur 7.000 Euro Schulden habe, sondern dass die Schulden deutlich höher seien. Auf welchen Betrag sich die Schulden belaufen würden, können sie nicht genau sagen. Aus diesem Grunde habe der jetzt Verstorbene auch im Vorfeld kein Testament aufgesetzt, damit sie nicht die Schulden erben würde."
Hier verdreht Herr R. - mit Absicht? oder aus Versehen - die Informationen, die ich ihm gegeben habe.
Das Testament wurde in dem Zusammenhang Schulden NICHT erwähnt, sondern im Zusammenhang mit der rechtlichen Vollmacht, die wir als Ersatz für ein Testament erstellt hatten für uns beide.
Mit dieser rechtlichen Vollmacht über den Tod hinaus, bin ich natürlich auch für die Schulden von Homer verantwortlich und umgekehrt.
Das Erstellen dieser Vollmacht anstatt eines noteriell abgesicherten Testamentes war 2018 finanziell günstiger. Aber da haben WIR am falschen Ende gespart.
Denn hätten wir das Geld für ein noteriell beglaubigtes Testament ausgegeben, wären MIR oder Homer, wenn ich verstorben wäre, eine Menge Ärger erspart geblieben.
Diese Vollmacht anstatt des Testamentes - wofür wir trotzdem auch Geld für bezahlt hatten - wurde total ignoriert, darum habe ich JETZT keine Schulden von Homer. Aber darum wurden mir auch alle Rechte an Homers Beerdigung entzogen - ebenso wurden die Kosten für eine Sozialbestattung erst einmal abgelehnt.
Mir waren Homers Schulden scheissegal. Wär' ich eben JETZT auch noch verschuldet gewesen. Dann hätte ich diesen Offenbarungseid alle 3 Jahre geleistet, sofern ich noch leben würde.
Aber Homer hätte sein Grab im Friedwald erhalten, so wie es unser Wille war.
Aufgegeben habe ich noch nicht und es läuft grade ein Antrag auf einen Erbschein wegen dieser Sache. Das Nachlassgericht antwortet natürlich nicht, aber die Frist ist nächsten Monat abgelaufen und dann kämpfe ich weiter.
Das kommt aber alles noch.
Zurück zu Kriminalhauptkommissar R.
Ich verstehe nicht, warum er meine Aussagen derartig verdreht hatte.
Ich bin immer noch völlig entsetzt darüber, was da steht.
Man sollte wirklich vermeiden überhaupt mit Polizeibeamten zu reden. Mein Vertrauen ist absolut erschüttert. Das war vorher schon nicht sehr groß, aber jetzt...
Auch wenn Herr R 's.seine stimmen sollte, und Homer hat wirklich trotz dieser komischen Handschuhe mit Sandeinlage, die nicht dazu passen, mit dieser Kabelbindermethode Selbstmord begangen, so wäre das mit absoluter Sicherheit nicht "still und leise" passiert.
Es hätte Abschiedsbriefe nicht nur an mich gegeben.
So, wie in diesen Todesermittlungsberichten gelogen wird, in Bezug auf meine Aussagen, traue ich denen zu, dass sie solche Briefe eingesackt haben und mir einfach nicht aushändigen.
Homer hätte sich als Märtyrer dieses Regierungs-Systemes dargestellt. Klar, hätte ich das dann öffentlich gemacht.
Das ist nicht gewollt.
Und/Oder er hätte mir genaue Anweisungen gegeben, wie ich weiterleben sollte in so einen Brief und wie ich ihn folgen sollte.
Er wäre mit Sicherheit nicht einfach so gegangen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, das kann ich so behaupten. Nach 16 Jahren, weiss man, wie der Partner tickt.
Wenn ich den Rettungswagen nicht gerufen hätte am 10.04.2023 um 12.00 Uhr und selbst hingefahren wäre, hätte ich Homer gefunden.
DAS allein hätte er mir nie angetan. Er konnte ja nicht davon ausgehen, dass ich einen Rettungswagen rufe.
Zumindest, wenn er es mir doch angetan hätte, wüsste ich JETZT mit Sicherheit Bescheid, warum. Ich hätte den Abschiedsbrief gefunden und ich hätte auch gesehen, ob er es selbst getan hat oder nicht.
Auch wäre mutmaßlich wirklich ermittelt worden, weil ich dann ja auch unter Verdacht geständen hätte.
Ich meine, der ganze Todesermittlungsbericht beinhaltet Angaben, die dieser Kriminalhaupkommissar R., "erfragt" hat.
Bei meiner Analyse, übernehme ich die Informationen aus diesem Bericht. Woher weiss ich eigentlich, ob NICHT auch andere Aussagen falsch wieder gegeben wurden?
Aussagen vom Rettungsdienst, Aussagen von der Berufsfeuerwehr, Aussagen von den zwei Polizeikommissaren.
Gegen Herrn R. habe ich am 02. Oktober 2024 eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen o.g.gemacht.
Hierauf bekam ich am 18.10.2024 eine Mail von der Polizeidirektion Hannover, wo ich aufgefordert wurde, bei einer Telefon-Nr. anzurufen, weil Fragen beständen.
Ich schrieb zurück:
"Rückfragen zu meinen Dienstaufsichtsbeschwerden, können Sie mir gern schriftlich stellen.
Mündlich mache ich aus bekannten Gründen nichts mehr."Darauf bekam ich folgende Antwort:"die schriftliche Alternative scheint mir in Anbetracht meiner Fragestellungen eher ineffizient zu sein. Somit werde ich die Bearbeitung mit den mir vorliegenden Informationen vornehmen."
Alles klar......Ich bekam dann ein paar Wochen später die Mitteilung, die Kriminalhauptkommissare R. und G. vom KDD hätten alles richtig gemacht.Es wurde auf keinen Vorwurf von mir eingegangen.Wie man sieht, ist es fast unmöglich gegen diese strukturelle Gewalt anzukommen.
Aber ich gebe deswegen noch NICHT auf und sammele weiter alles, was mir Klarheit verschaffen könnte.Oben in dem Text für diese ZDF-Fernsehserie "Kriminaldauerdienst" steht, dass dem KDD nicht mehr interessiert, wie später ermittelt wird. Wenn ich JETZT etwas mitzuteilen habe, soll ich es an die Staatsanwaltschaft weitergeben.Aber der KDD hatte im Gegensatz zu dem Text der Fernsehserie, ja sehr wohl Berichte - Akten - angefertigt und sie "haben nicht nur ihren Körper hingehalten". Die Frau G. war ja z.B. nicht Mal am Tatort anwesend und hat trotzdem einen Bericht geschrieben. "Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"
Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes
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Diesen Blog gibt es jetzt, wie versprochen, auch mit sehr großer Schrift (schwarz auf weissen Hintergrund) mit einem geordneten Inhaltsverzeichnis unter:
"Mutmaßlich - Protokolle über den Tod meines Partners".
Unsere LEBENS- und Liebes-Geschichte in Bildern und Filmen findet Ihr im You-Tube-Kanal, meines Partners, den ich nach seinem Willen weiter gestalten werde:
Mein Mausebär und ich...der Anfang
2018 - Benthe - Sealife - Zuhause
2018 - Autofahrt durch Hannover
2018 - Balkonien - Im Bärlauchwald - Geburtstagsfeier - Kalle Pe
2018 - Anti - Zoo - Hannover Besuch
2018 - Ausklang - Endzeitbeginn
Mein aktueller Blog im JETZT: Weltbeobachtung 2026


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