KDD - die Zweite
Mein zweiter Kontakt, den ich an Homers Todestag - am 10.04.2023 - hatte, nachdem ich vom Tatort nachhause gefahren war, bestand aus dem Telefonat mit der - nach ihrer eigenen Aussage - Aushilfskraft im KDD.
Da war mein Bruder noch bei mir.
Die Message am Tatort von dem Beamten Herrn R., als er mir diese Telefon-Nr. gab', war, dass ich dort immer jemanden erreichen würde.
Das stimmte schon einmal nicht. Bei meinem ersten Versuch, nahm niemand ab.
Wir wollten wissen, ob wir in Homers Wohnung könnten.
Denn als ich wegfuhr, war noch die Spurensicherung da, so wurde es mir jedenfalls gesagt. Es sollte sich zudem bei mir jemand melden, wenn die fertig waren.
Das ist nicht geschehen. Darum rief ich beim KDD an.
Mein Bruder und ich machten dann ja erst einmal einen Spaziergang mit seinen Hunden.
Während dessen erreichte ich jemanden unter der Telefon-Nr.
Eine Frau meldete sich. Ich gab' die Nummer durch, die auf dem Zettel stand, den ich unterschreiben musste, bevor sie Homer abtransportierten.
Diese Frau wusste von nichts. Sie informierte mich auch gleich, sie wäre "nur eine Aushilfe" und könnte mir NICHTS zu dem Fall sagen. Ich sollte zwei Tage später am Mittwoch, den 12.04.2023 noch einmal anrufen, dann wäre die zuständige Sachbearbeiterin wieder aus ihrem Urlaub zurück.
Das war merkwürdig.
Kriminaldauerdienst heisst, wie der Name schon sagt, dass dort immer jemand zu erreichen ist, der nach meiner Meinung auch über die dort bearbeiteten Fälle Bescheid wissen müsste.
Aber was sollte ich machen?
Ich musste das so hinnehmen.
Auch ob ich in die Wohnung dürfte oder nicht, konnte die Dame mir nicht sagen.
Mein Bruder meinte dann , dass wir einfach zu Homers Wohnung fahren sollten, wenn wir nicht rein dürften, wäre das sicherlich abgesperrt und irgendwie gekennzeichnet. Oder die Spurensicherung war noch da.
Ich habe noch einmal recherchiert, wegen der Telefon-Nr., die mir da gegeben wurde von dem Beamten des KDD Herrn R. - es war eine Durchwahl-Nr. - die Durchwahl-Nr. von Frau G. Die Beamtin, die nicht vor Ort war und trotzdem einen Tatermittlungsbericht geschrieben hatte.
Ich hätte die Haupt-Nr. anrufen sollen - vielleicht hätte ich dann einen Ansprechpartner gefunden, der meine Aussagen aufgenommen hätte, von den Erkenntnissen, die mir im Gespräch mit meinem Bruder erst richtig bewusst wurden.
Aber darauf bin ich an dem Tag nicht gekommen.
Das ist mir erst JETZT - 3 1/2 Jahre später - durch das Schreiben dieses Blogs aufgefallen.
Diese Aushilfe des KDD war also, der zweite Mensch, mit dem ich redete, nachdem ich den Tatort verlassen hatte.
Wichtig ist, dass ich durch das Gespräch mit meinem Bruder, zu der Erkenntnis gekommen bin, dass es mutmaßlich unwahrscheinlich war, dass Homer sich selbst getötet hatte und dass ich genau die Punkte dem KDD mitteilen wollte, die mich an der Bewertung des Beamten Herrn R., dass Homer Suizid begangen hätte, zweifeln liess.
Was ich zu sagen hatte - so weiss ich JETZT im Nachhinein - sind nur Indizien gewesen - keine Fakten.
Auch JETZT gibt es nur Indizien und nur wenige Fakten. ( Siehe 4. Zusammenfassung)
ABER die Bewertung des Beamten des KDD Herrn R., dass Homer sich selbst getötet hatte, begründen sich, so wie es in seinem Todesermittlungsbericht beschrieben wurde, auch NUR auf Indizien.
Es sei denn es wurde - etwas nicht erwähnt - wie z.B. ein vorgefundener Abschiedsbrief.
Aus Gruppen von Angehöriger von Suizidbetroffenen weiss ich, dass die ermittlenden Beamten so einen Abschiedsbrief immer haben wollen. D.h. wenn ein Angehöriger sein Familienmitglied suizidiert vorfindet und einen Abschiedsbrief vorhanden ist, ist er sogar verpflichtet diesen dem KDD auszuhändigen.
Andrerseits mussten Angehörige teilweise regelrecht darum kämpfen, dass ihnen ein Brief oder eine Nachricht überhaupt ausgehändigt wurde, wenn der KDD vor ihnen am Tatort war.
Dieses ist ein Fakt. Das kann auch bezeugt werden von den von mir befragten Personen - zur Not.
Wie ist das nun in Homers Fall gelaufen? Das ist eine der offenen Fragen, die ich habe.
Wir konnte der Beamte Herr R. sofort sagen, das war ein Suizid? Und das als Fakt hinstellen? Der muss doch irgendwas gefunden haben, was ihn so sicher machte.
Allerdings wurde es dann ja erst ein "mutmaßlicher Suizid" und ein halbes Jahr später - als man gar keine Fakten mehr aufzeigen konnte - ein "mutmaßlicher Todschlag".
Das es so gelaufen ist, ist auch ein Fakt und beweisbar, aufgrund des geführten Schriftwechsels zwischen der Staatsanwaltschaft und mir.
Punkt 2 - wo eine offene Frage entstanden ist - ist die Tatsache, dass Homer von einem polizeilichen Bestattungsunternehmen aus seiner Wohnung mitgenommen wurde und dass auf dem Formular, welches ich unterschrieben habe steht, dass er beschlagnahmt wurde.
Dass Homer beschlagnahmt wurde, widerspricht auf jeden Fall, der Ermittlung von dem Beamten Herrn R., denn warum sollte jemand beschlagnahmt werden für weitere Untersuchungen zur Todesursache - Obduktion - wenn, es ein Freitod war?
Dass ich das Beerdigungsinstitut Abacus beauftragen wollte, hatte ich mindestens 10 x gesagt und das steht auch in dem von mir unterschriebenen Formular. Bei einem Freitod von Homer, hätten die mich das doch machen lassen können. Das Beerdigungsinstitut Abacus ist rund um die Uhr erreichbar. Die wären auch Ostermontag gekommen und hätten Homer abgeholt und alles wäre in den richtigen Bahnen gelaufen.
Ein Detail ist mir beim Schreiben dieses Blogs auch noch aufgefallen - was auch nur ein Indiz ist, aber ich erwähne es an dieser Stelle trotzdem, denn es war mir am 10.04.2023 bei meinem Anruf beim KDD wichtig, meine Beobachtung zu den Balkonstühlen zu sagen, die am 09.04.2023 noch nicht auf Homers Balkon standen, wohl aber am 10.04.2023. Weil wir uns nachmittags treffen und draussen sitzen wollten.
Homer hatte bei unserem Telefonat am 09.04.2023, als ich ihn um ca. 20.30 Uhr anrief, um ihm mitzuteilen, dass ich gut zuhause angekommen war, gesagt, dass er am nächsten Vormittag, unsere Balkonstühle aus dem Keller holen wollte.
Das hatte er ja getan vor seinem Tod.
Meine mutmaßliche Theorie war/ist dass er seine Wohnungstür offen liess, als er in den Keller ging, um die Stühle nach oben zu holen und in der Zeit jemand in seine Wohnung eingedrungen ist, sich im Schlafzimmer versteckte um dann, als Homer in seinem Sessel sass und frühstückte ihn hinterrücks erdrosselte mit diesem Kabelbinder und Homer diese Handschuhe anzog, damit er sich nicht wieder befreien konnte.
Nun, durch Gespräche mit Leuten darüber und eigener Reflektion, dürfte Homer meine Meckerei über sein Verhalten, seine Wohnungstür offen zu lassen, wenn er im Haus etwas zu tun hatte (Müll wegbringen, Briefkasten leeren oder in dem Keller etwas zu machen) bei Homer schon angekommen ist und er das mutmaßlich nicht mehr so händelte.
Nachbarn von ihm konnten mir dazu nichts sagen.
ABER Fakt ist - das ist auch auf einem Foto der Akte zu sehen - dass sein Vorflur vollgestellt war mit 6 er Packs Wasser, einen Riesensack leerer Flaschen, seinen Einkaufsrolli und seinem Staubsauger vor einem Schuhschrank auf der rechten Seite und linksseitig standen seine Schuhe in Reih und Glied.
D.h. der Durchgang vom Vorflur in den Wohnbereich betrug am 10.04.2023 - wenn ich mir das Foto ansehe - ca. 50 cm.
Bei den Stühlen, die Homer am 10.04.2023 aus seinem Keller holte, handelte es sich zum einen um einen normalen weissen Gartenstuhl und zum anderen um einen Sessel im Rattanstil. Dessen Breite 64 cm ist. Unten zwischen den Beinen.
Das weiss ich so genau, weil dieser Sessel einmal für meine Oma Grete besorgt wurde in ihrem Altenheimzimmer und wir vorher die Maße genommen hatten.
Nach dem Tod von Oma stand er ein paar Jahre im Keller meiner Eltern und später dann im Heim bei meiner Mutter, wo er auch genau hinpasste.
Nach dem Tod meiner Mutter, nahm Homer diesen Sessel/Stuhl mit zu sich, weil er für meine Wohnung zu gewaltig war und ich meinen Balkon hier nie benutze zum draussen sitzen. Das machten wir nur bei Homer.
Somit konnte Homer diese Stühle nicht abstellen können in seinem Vorflur. Da fehlte der Platz. Im Vorflur waren nur 50 cm Durchgang und die Stühle hatten eine Breite von 64 cm. Auf seine Schuhe hätte er sie nicht gestellt.
D.h. Homer musste mit den Stühlen erst einmal in den Wohnbereich, dann konnte er sie abstellen. Er stapelte sie in der Regel übereinander. Den weissen Stuhl auf den Rattansessel.
Homer lüftete vormittags vor dem Frühlstück immer. Das machte er auch wenn er bei mir schlief, wo ich manchmal protestierte, wenn ich mit nassen Haaren aus der Dusche kam im Winter....
Homer öffnete dann die Balkontür ca. 10 Minuten.
Das wird er mutmaßlich auch an dem Morgen des 10.04.2023 so getan haben.
Gehen wir nun davon aus, dass er aufgrund meiner Appelle an ihn, seine Wohnungstür NICHT mehr offen stehen liess, wenn er im Haus etwas erledigte, so wird er an dem Morgen des 10.04.2023 mit den Stühlen aus den Keller nach oben gekommen sein (wahrscheinlich benutzte er den Fahrstuhl) hat sie vor seiner Wohnungstür abgestellt - die Tür aufgeschlossen und geöffnet - und ist dann mit den Stühlen ohne sie im Vorflur abzustellen und die Tür wieder zu schliessen - damit in den Wohnbereich marschiert - und mutmaßlich gleich auf den Balkon, wo er die Stühle abstellte.
In der Zeit war die Wohnungstür offen und der mutmaßliche Täter hätte unbemerkt in Homers Wohnung eindringen können.
Es ist - aufgrund der ganzen Attacken - Homers Rad, mein Kellerschloss, der Subwoofer-Terror usw. - anzunehmen, dass Homer beobachtet wurde (Siehe auch "Homers letzter Monat auf dieser Erde") und die Gelegenheit genutzt wurde.
Das sind Vermutungen und Indizien. Der zu schmale Durchgang, um diesen Sessel abzustellen ist ein Fakt.
Homer wurde gar nicht obduziert - lt. dem 2. Todesermittlungsbericht von Frau G.
Die Realität sieht für mich so aus, dass ich meine offenen Fragen stellen kann, aber auch wenn es Antworten geben wird, sie mir nicht gesagt werden müssen. Ich bin quasi rechtlos. Homer ist rechtlos....Wir sind..."Outlaws".
Der einzige Weg noch an Informationen zu kommen, ist der über die Durchsetzung, dass ich als rechtlicher Erbe - aufgrund der Vollmachten und sonstigen schriftlichen Dokumenten von Homer - anerkannt werde und ich die ganzen Beerdigungsmodalitäten - die über unseren/meinen Kopf hinweg stattfanden - noch einmal aufrolle. Das sehe ich momentan als die einzige Chance, die ich noch habe, an Informationen zu kommen.
Da bin ich dran.
"Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"
Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes
Copyright © Lotta Thiele (lottathiele@gmail.com)
Alle Inhalte dieser Webseite, insbesondere Texte , Fotografien und Filme
sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen
Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne ausdrückliche schriftliche
Zustimmung nicht gestattet.
Unsere LEBENS- und Liebes-Geschichte in Bildern und Filmen findet Ihr im You-Tube-Kanal, meines Partners, den ich nach seinem Willen weiter gestalten werde:
Mein Mausebär und ich...der Anfang
2018 - Benthe - Sealife - Zuhause
2018 - Autofahrt durch Hannover
2018 - Balkonien - Im Bärlauchwald - Geburtstagsfeier - Kalle Pe
2018 - Anti - Zoo - Hannover Besuch
2018 - Ausklang - Endzeitbeginn
Mein aktueller Blog im JETZT: Weltbeobachtung 2026


Kommentare
Kommentar veröffentlichen