Der Verschluss des Kabelbinders

 




Durch das Schreiben dieses Blogs und die genaue aufmerksame Analyse der Berichte und der Fotos des Tatortes, wird es immer klarer, dass bei den Ermittlungen von Homers Todesursache schlampig und ohne wirkliches Interesse diese aufzuklären, vorgegangen wurde. 

Dieses genaue Studieren der Akten, habe ich mir bis JETZT, wo ich an der Be- und Verarbeitung der Situation nach Homers Tod, sitze, oft aus - wahrscheinlich Selbstschutz -  nicht zugetraut. Ich hatte die Unterlagen hier liegen - zumindest die schriftlichen Berichte - seit Februar 2026 auch die Fotos, trotzdem bin ich vorsichtig damit umgegangen.

Ich kann es mir auch nicht leisten total abzustürzen, ich muss fit bleiben, für Homer um seinen Tod aufzuklären, um meine Sachen zu erledigen und für mich gut zu sorgen - ich, bekomme Panik, wenn ich nicht so funktioniere, wie ich es will.

Von daher war es richtig, mir die Zeit zu nehmen und JETZT die Fragen, die sich ergaben und ergeben eine nach der anderen abzuarbeiten.

Wie ich in meinem letzten Beitrag "Der Rettungsdienst" berichtete,  habe ich die Fotos aus Homers Akte genau studiert. Das war nicht einfach. Ich musste mir einen Tag aussuchen, wo ich das konnte und mich nichts anderes belastete.

Das funktionierte - einmal musste ich abbrechen, weil mir schlecht wurde und ich erst wieder ins Gleichgewicht kommen musste - aber am nächsten Tag ging es besser, da habe ich es sogar geschafft, die Situation nachzustellen. 

Der Kabelbinder, der um Homers Hals lag, befand sich auf den Fotos auf Homers Brustkorb. Da war er als Beweismittel der Länge nach hingelegt und oben unters Homers Hals befestigt worden.

Ich hatte mir einen Kabelbinder in der gleichen Länge aus meinem Werkzeugkasten genommen und ihn genauso verschlossen, wie es auf dem Foto in der Akte zu sehen ist. Siehe Foto über diesen Beitrag. Die Länge des Stückes Kabels, welches hinter dem Verschluss lag, bei Homer, ist so kurz, wie auf obigen nachgestellten Foto.

Weiterhin habe ich anhand des Fotos in Homers Akte, gesehen, an welcher Stelle   der Kabelbinder durchschnitten wurde, als er um Homers Hals lag.

Das konnte man auf dem Foto sehr gut erkennen, da die Enden des Kabelbinders vom Schliessmechanismus aus gleich lang sind. D.h. der Kabelbinder wurde  gegenüber des Verschlusses durchtrennt.

 

 


 

Hier auf meinem Foto habe ich das nachgestellt.

So, liegt der Kabelbinder, der um Homers Hals lag, nach der Durchtrennung als Beweismittel auf Homers Brust. So, ist es auf dem Foto in Homers Akte zu sehen.

Also, die Durchtrennung des Kabelbinders, erfolgte genau gegenüber des Schliessmechanismusses.

Lt. der Aussage der Notfallsanitäterin Frau M. in beiden Todesermittlungsberichten, wurde 

"....der Leichnam in sitzender Position auf einem Sessel im Wohnzimmer vorgefunden..."

Weiter sagte Frau M. aus:

".....Hierbei habe der Leichnam einen Kabelbinder um den Hals gehabt, wobei sich der Schliessmechanismus auf der linken Halsseite befunden habe".... 

Schaun' wir uns einmal diesen Sessel an, in dem Homer gesessen hatte - hier  lebend - aber wie er vorgefunden wurde von den Rettungssanitätern, am 10.04.2023 mit dem Kabelbinder um seinen Hals:

 


Dieses ist noch der alte Sessel.

Am 10.04.2023  besass er schon die Ledermöbel. Aber die Anordnung der Möbel war die Gleiche. 

 


Der Ledersessel war sogar noch größer und massiver, als damals der Stoffsessel.

Rechts vom Sessel an der Wand, war ein Brett, welches fest an Wand und den darunter stehenden Rechner angebracht war, und welches von Homer als Tisch benutzt wurde. Das konnte man NICHT verschieben. Das hätte man abmontieren müssen.

Als ich am 10.04.2023 in die Wohnung gelassen wurde, befand sich das Brett unverändert so an der Wand und auf dem Rechner.

Die Aussage der Frau M., der Rettungsanitäterin:

 .....Hierbei habe der Leichnam einen Kabelbinder um den Hals gehabt, wobei sich der Schliessmechanismus auf der linken Halsseite befunden habe".... 

wurde von "ihrem Kollegen" ergänzt mit den Worten:

"..dass ein verletzungsfreies Durchschneiden des Kabelbinders aufgrund der Enge kaum möglich gewesen sei.

Er habe kaum einen Finger zwischen den Kabelbinder und den Hals bekommen

Er habe es dann geschafft und habe den Kabelbinder durchtrennt...."

D.h., dass der Kabelbinder irgendwie auf die linke Seite gerutscht ist, ist somit auszuschliessen.

Hier noch mal das Foto, wo ich die Stelle markiert habe, wo der Schliessmechanismus des Kabelbinder linkseitig gewesen sein muss, lt. der Aussage der Notfallsanitäterin Frau M.

 


Der schwarze Punkt an Homers Hals.

Lt. Analyse durch ChatGPT ist die Aussage "linksseitig", so wie sie in dem Tatermittlungsbericht formuliert wurde, eindeutig auf Homers Hals bezogen und nicht auf die Sicht des Sanitäters.

Es ist auch üblich sollte man "links" und "rechts" aus seinem eigenen Standpunkt beschreiben, dass man das extra erwähnt. "Von mir aus rechts gesehen". Bezieht man sich aber auf eine Sache, so gilt, das "links" oder "rechts" bedeutet, dass es sich um die beschriebene Seite der Sache handelt.

Also im Fall des Tatermittlungsbericht Homers linke Halsseite.

Wenn so ein Sanitäter einen Menschen sitzend mit einem Kabelbinder um den Hals vorfindet, so wird seine erste Amtshandlung doch sein, den Kabelbinder von seinem Hals zu entfernen.

Der Kabelbinder war gegenüber des Verschlusses durchtrennt worden...

Es ist schon ohne, dass so ein Kabelbinder eng liegt, schwierig ihn zu durchtrennen.

Womit der Sanitäter das getan hat, wird nicht in den Berichten erwähnt.

Von der rechten Seite aus wäre ist nicht möglich gewesen, ihn zu durchtrennen, wie man auf dem Foto erkennen kann. Da war das festsitzende Brett an der Wand.

Der Sanitäter hätte sich nicht rechts neben Homer stellen können und ihn durchschneiden können. Von vorne ginge es, da der Couchtisch, wo Homer immer seine Beine drauf legte, nicht schwer war.

Von links über kreuz, hätte der Sanitäter nicht gesehen, wo er schneidet.

Oder haben die Sanitäter Homer erst auf den Fußboden gelegt, bevor sie den Kabelbinder durchschnitten haben?

Denn der Notarzt hatte Homer ja schon auf den Fußboden liegend vorgefunden.

Von der Logik her wäre damit Zeit vergeudet worden. 

Gesetz, den Fall, ich hätte keinen Rettungswagen gerufen und wäre zu Homer gefahren und hätte ihn so mit dem Kabelbinder vorgefunden, so hätte ich bevor ich die Rettung gerufen hätte, versucht den Kabelbinder zu entfernen.

Dann hätte ich versucht ihn durch Druckmassage zu reanmieren, dabei hätte ich die Rettung gerufen.

Von daher gehe ich davon aus, dass die Sanitäter das auch in der Reihenfolge gemacht haben und Homer erst nachdem sie ihm von dem Kabelbinder befreit hatten, auf den Boden gelegt haben, für die Defibrillation.

Mir stellt' sich hier die Frage, stimmt es wirklich, dass sich der Verschluss linksseitig befunden hat? Wie erklärt sich dann die Tatsache, dass der Schnitt genau gegenüber des Verschlusses getätigt wurde?

Der Notarzt Dr. B. schreibt dagegen in seinem Totenschein, der Verschluss des Kabelbinders wäre hinten am Hals von Homer gewesen. Da komme ich noch drauf in einem weiteren Bericht.

Fakt ist auch, bei einem Suizid ist der Verschluss eines Kabelbinders eindeutig vorne. Anders kann man ihn nicht fest zuziehen. 

Homer hatte nicht so viel Muskelkraft, da er nichts irgendwie trainierte in den letzten Jahren vor seinem Tod.

Die meiste Kraft hat man, wenn man vorne mit beiden Händen zuzieht - nicht seitwärts - womöglich nur mit einer Hand.

Dazu noch diese Handschuhe mit Sandeinlage.

Wenn ich mich suzidiere und ich ziehe den Kabelbinder vorne so fest zu, wie Homer vorgefunden wurde - dann bin ich gleich ohnmächtig, das geht sehr schnell,(vergleiche u.a: https://www.amboss.com/de/wissen/strangulation-und-ersticken).  

Da schaffe ich es  NICHT, mir noch solche Handschuhe mit Sandeinlage danach, vielleicht vorsichtshalber anzuziehen, um mich nicht selbst noch befreien zu können. Was zudem bei einem Kabelbinder auch ohne Handschuhe nicht mehr geht, wenn der erst Mal verschlossen ist.

Dass Homer sich diese Handschuhe deswegen angezogen hat, damit er mehr Kraft hat oder sich nicht sonst verletzt an den Händen, ist auch auszuschliessen. Denn man hat damit NICHT mehr Kraft. Habe ich versucht. Man hat kaum Gefühl in den Händen und so kurz wie der Abschnitt war, nach dem Schliessmechanismus an dem Kabelbinder von Homer, wäre das auch sowieso nicht sinngebend gewesen.

Wenn der Schliessmechanissmus des Kabelbinder linkseitig oder sogar hinten vorgefunden wurde, so schliesst das einen Suizid aus.

 

 

"Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"

Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes 

 

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Diesen Blog gibt es jetzt, wie versprochen, auch mit sehr großer Schrift (schwarz auf weissen Hintergrund) mit einem geordneten Inhaltsverzeichnis unter:

 "Mutmaßlich - Protokolle über den Tod meines Partners". 

 

 Unsere LEBENS- und Liebes-Geschichte in Bildern und Filmen findet Ihr im You-Tube-Kanal, meines Partners, den ich nach seinem Willen weiter gestalten werde:


Mein Mausebär und ich...der Anfang

Die ersten Jahre...  

Midlife...  

2017 - Teil 1 

2017 - Teil 2  

2018 - Benthe - Sealife - Zuhause  

 2018 - Autofahrt durch Hannover  

 2018 - Ausflug Marienburg 

2018 - Balkonien - Im Bärlauchwald - Geburtstagsfeier - Kalle Pe 

2018 - Hildesheim  

2018 - Anti - Zoo - Hannover Besuch

2018 - Ausklang - Endzeitbeginn


2019 - Gisela geht 

2019 - Das Leben geht weiter 

2019 - Jahresausklang 

  

   

 



  

 

 

 

 

 

 

 

 

 





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