Der Rettungsdienst

 


Ergänzend zu der Beschreibung der fortlaufenden Ereignisse nach Homers Tod, möchte ich in diesem Abschitt zwischen den Fortsetzungen, die einzelnen Institutionen, Personen und ihre Handlungen, genauer betrachten.

Ich mache das, um besser für meinen Partner, mich und die Leser dieses Blogs, herauszuarbeiten, wo etwas korrekt gelaufen ist und wo nicht. Und um zu erkennen, wo ich noch tätig werden muss und kann, um mehr Klarheit zu bekommen, was am 10.04.2023 - dem Todestag meines Partners - wirklich passiert ist.

Die ersten, die meinen Homer zu Gesicht bekamen, waren die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Hannover. Diese war lt. Todesermittlungsbericht VOR dem Rettungsdienst des ASB Gehrden (Arbeiter-Samariter-Bundes) im Merkurweg 2, Ronnenberg eingetroffen.

Namentlich wird in dem Bericht niemand genannt, sondern es wird allgemein von der "Berufsfeuerwehr Hannover" geschrieben. Sie sind über den Balkon, durch ein gekipptes Fenster in Homers Wohnung eindrungen und haben dann dem Rettungsdienst, die vor der Wohnungstür gewartet hatten, die Tür von innen geöffnet.

Über diesen Vorgang und über die Berufsfeuerwehr Hannover, werde ich im nächsten Beitrag mehr schreiben.

In diesem Bericht geht es um den Rettungsdienst, der um 12.25 Uhr im Merkurweg 2, Ronnenberg eintraf. 

Es wird in den Todesermittlungsberichten eine Wartezeit erwähnt, bis Homers Wohnungstür geöffnet wurde. Wie lange diese Wartezeit war, wird nicht angegeben.

Ich hatte um ca. 12.10 Uhr die 112 angerufen. Hier erreicht man die Leitstelle der Rettungsdienste, die Dir Fragen stellt und die dann entscheidet, welche Rettungswagen geschickt werden. Diese Leitstelle hat in Homers Fall auch entschieden, die Berufsfeuerwehr Hannover zusätzlich zu einem Rettungswagen zu schicken.

Es gibt in Deutschland verschiedene Rettungsdienste dessen Mitarbeiter,  u.a. Krankentransporte und die Erst- und Notfallversorgung durchführen.

Die Mitarbeiter dieser Rettungsdienste sind ausgebildete Rettungs- und Notfallsanitäter. Ein Notfallsanitäter darf, im Gegensatz zum Rettungssanitäter, eigenverantwortlich invasive heilkundlichen Maßnahmen durchführen, wenn sie erforderliche sind, um Lebensgefahr und wesentliche Folgeschäden abzuwenden. (§ 2a NotSanG).  

Die Mitarbeiter des gerufenen ASB-Rettungsdienstes Gehrden haben mutmaßlich Homer zuerst in Augenschein genommen. Denn die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr werden sich hauptsächlich auf ihren Job konzentriert haben, einen Zugang zur Wohnung herzustellen.

In dem Todesermittlungsbericht wird nur die Befragung einer Notfallsanitäterin Frau M. wieder gegeben, wobei ein Kollege von ihr - der nicht namentlich erwähnt wird - ihre Ausführungen ergänzt. Andere Sanitäter wurden mutmaßlich nicht befragt.

Frau M. gibt an, sie hätte "den Leichnam" in sitzender Position auf einem Sessel im Wohnzimmer vorgefunden. Hierbei habe "der Leichnam" einen Kabelbinder um den Hals gehabt, wobei sich der Schliessmechanismus auf der linken Halsseite befunden habe.

Ihr Kollege ergänzt, dass ein verletzungsfreies Durchschneiden des Kabelbinders aufgrund der Enge kaum möglich gewesen sei. Er hat kaum einen Finger zwischen Kabelbinder und Hals bekommen.

Er habe es geschafft, den Kabelbinder zu durchtrennen. Anschliessend hat er die Defibrillationspatches angebracht und mit der ersten Reanimation begonnen, die dann durch den um 12.43 Uhr eingetroffenen Notarzt Dr. B. weitergeführt wurde.

Die Rettungs- und Notfallsanitäter hatten Homer - lt. dem Notarzt - auch vom Sessel auf den Fußboden gelegt für ihre Aktionen.

Ich frage mich, warum Frau M. (Notfallsanitäterin) von einer "Leiche" spricht, die sie im Sessel vorgefunden hat?  

Denn eine Person, welche definitiv tot aufgefunden wird, wird nicht mehr reanimiert. 

Wobei lt. ChatGPT jeder reanimiert wird, wo noch keine Leichenstarre eingetreten ist 

Folgende Maßnahmen wurden an Homer, lt. den Berichten, vorgenommen:

Defibrillation und Inturbation.

Die Inturbation wurde mit einem sogenannten "Frova-Stab" gemacht. Dieser wird benutzt, wenn eine Standard-Beatmung nicht mehr funktioniert. Diese ist durch die Strangulation mit dem Kabelbinder, bei Homer nicht mehr möglich gewesen.

Dieser "Frovastab" wird in der handschriftlichen Todesbescheinigung des Notarztes Dr. B. erwähnt. Ebenso wird in dieser Todesbescheinigung handschriftlich erwähnt, dass der Verschluss des Kabelbinders sich hinten (an Homer's Hals) befunden hätte.   

Woraus schliesst der Notarzt das? Denn der Kabelbinder wurde doch von dem nicht namentlich erwähnten Sanitäter von Homers Hals entfernt - mutmaßlich vor dem Eintreffen des Notarztes.

Und die Notfallsanitäterin hat angegeben, der Schliessmechanismus wäre linksseitig gewesen.

Weiterhin wird von der Notfallsanitäterin angegeben, dass Homer schwarze Lederhandschuhe trug, als sie ihn fanden. 

Das waren die Lederhandschuhe mit Sandeinlage, die auch an anderer Stelle in den Todesermittlungsberichten erwähnt wurden und die neben Homer lagen, als ich in die Wohnung gelassen wurde. Dass Homer solche Handschuhe besass, war mir nicht bekannt.

Aber nochmal zu dem Kabelbinder. Dieser wurde also von Homers Hals entfernt und er wurde nach den Rettungsmaßnahmen auf Homers Brustkorb längsseitig gelegt und unter der Inturbationsvorrichtung am Hals befestigt.

So ist es auf den Fotos zu sehen, die mir mit Homers Akte von der Staatsanwaltschaft zugeschickt wurden.

Die Schliessvorrichtung ist ca. in der Mitte zu sehen, wobei hinter der Schliessvorrichtung nur ein kleiner Teil des Kabelbinders zu sehen ist.

 


Das Bild ist natürlich nicht aus Homers Akte, sondern ich habe das nachgestellt.

So, wenig Kabelbinder war vor der Schliessvorrichtung bei Homer.

Linksseitig - mit Handschuhen mit Sandeinlage - selbst zugezogen? Das dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht möglich sein.

Hier habe ich ja schon einmal demonstriert, dass man seine Finger kaum bewegen kann in so Handschuhen mit Sandeinlage. Ich habe mir, um das auszuprobieren, die ungefähr gleichen Modelle bei Amazon bestellt, wie sie neben Homer lagen und in den Berichten erwähnt wurden.

 


  

Der Kabelbinder ist von dem Sanitäter genau gegenüber des Verschlusses - also in der Mitte, durchtrennt worden.

So sah' das auf Homers Brustkorb aus, wo sein Kabelbinder lag - wohl als Beweismittel - auf den Fotos:

 

 

Dieses Foto wurde von mir natürlich auch nachgestellt.

Aber wichtig ist hierbei, dass beide Enden ungefähr gleich lang sind, vom Verschluss und Schnitt aus.

Mutmaßlich könnten die Sanitäter den Verschluss des Kabelbinders nach hinten geschoben haben und ihn dann vorne durchtrennt haben. Das könnte dieser Notarzt Dr. B. so gesehen haben und darum geschrieben haben, dass der Verschluss hinten war.

Aber auch ein linksseitiger Verschluss des Kabelbinders an Homers Hals, hätte einen Suizid ausschliessen können. Oder zumindest ihn in Frage stellen können und viel weitreichendere Ermittlungen in Gang setzen müssen, als es passiert ist. Aber darauf komme ich noch in meinen Bericht über den Kriminaldauerdienst und seine Mitarbeiter.

Weiterhin ist zu sagen, dass der Kabelbinder, der um Homers Hals gefunden wurde und der dann auf seine Brust gelegt wurde, vergilbt und älter aussieht und nicht so hell ist, wie meiner, der  aus den Vorräten ist, die Homer und ich, vor einiger Zeit angeschafft hatten.  

Ein anderes Thema, welches hier dringend erwähnt werden muss, ist die Tatsache, dass wenn ich NICHT den Rettungsdienst gerufen hätte, ICH Homer so mit dem Kabelbinder um den Hals  gefunden hätte.

Wenn Homer wirklich so Selbstmord begangen hätte, so wäre ihm das klar gewesen.

Die Frage stellt sich mir in dem Zusammenhang, würde man DAS seinem Partner so antun? 

Wenn ich von mir ausgehe, so würde ich das nur so tun, wenn ich den anderen, der mich so finden sollte, abgrundtief hassen würde.

Ja, und da weiss ich absolut sicher, dass das nicht der Fall war. Homer hat mich nicht gehasst und er hätte mir das so NIE angetan.  

Homer war zudem so, dass wenn es Selbstmord gewesen wäre, er damit ein Zeichen gesetzt haben wollen würde. Er hätte es der Welt mitgeteilt, warum er sich dafür entschieden hätte. Das hat er auch bei seinem Vorhaben vor meiner Zeit so getan. Er hatte Erklärungen und Abschiedsbriefe an alle Schuldigen geschrieben - und an alle Zeitungen - 2006.

Genauso, wollten wir das 2022 auch zusammen tun. Menschen, die für unseren geplanten Suizid verantwortlich gewesen wären, sollten sich schuldig fühlen.

Wir hätten angeklagt.

Ebenso, mache ich das HIER in diesem Blog (UNSEREM Vermächnis) und werde ich, wenn ich die Zeit dafür finde, auch noch jeden persönlich mitteilen, bevor ich diese Welt verlassen werde, wer ALLES schuld daran ist, sollte ich keines "natürlichen Todes" sterben. Eigentlich jede noch lebende Person, die ich hier erwähnt habe, außer meinen Bruder. Der hat keine Schuld und für den lebe ich u.a. noch.

So, waren/sind WIR.

Ohne so ein Statement hätte Homer sich nicht umgebracht.

Abgesehen von allen anderen Indizien die dagegen sprechen.

Drei Sachen die mir auch noch aufgefallen sind - nicht direkt im Zusammenhang mit dem Rettungsdienst - aber sie passen doch an diese Stelle: 

Das eine ist das "Getränk", welches in den Todesermittlungsberichten erwähnt wird, das neben Homers Todessessel gestanden hat. Es ist in der Tat so, dass es als Getränk bewertet werden konnte, da er Kakao (oder Ovolmatine) in ein durchsichtiges Glas gefüllt hatte mit den Haferflocken. Das ist auf den Fotos der Akte zu sehen.

Dieses ist halb aufgegessen (oder getrunken, wie es bewertet wurde). 

Der Grund ist einfach: Homer hatte nicht viel Geschirr und die Tasse, die er sonst benutzte, stand noch vom Tag davor zum Abwasch in der Spüle. 

Was ich tat war, dass ich Homers Medikamentenschrank überprüfte , denn da ich mir öfters  eine Ceterizin von ihm auslieh, wusste ich, was sich darin befand.

Denn in diesem Glass hätten sich ja auch sedierende Medikamente befinden können. Die man vielleicht vorher nehmen würde, wenn man sich wirklich so drastisch vor hat, mit einem Kabelbinder zu erdrosseln. 

Im dem Medikamentenschrank fehlte nichts.

Auch roch seine Frühstücksmischung nicht nach Promethazin, welches er flüssig in seinem Kühlschrank aufbewahrte. Das hätte ich gerochen, als ich dieses Glas irgendwann die Tage nach Homers Tod wegräumte. In dem Glas befanden sich wirklich nur Haferflocken, Milch und Kakao oder Ovolmatine Pulver. Mehr nicht.

Einen Esslöffel fand ich auf den Fussboden.

Wo, übrigens auch Homers Festnetz-Telefon lag.

Auf dem Tisch neben dem Sessel befand sich sein Handy - nicht sein Festnetz-Telefon. Das lag  auf dem Fußboden...der Leser erinnert sich, ich schrieb' ja in meinem letztem Beitrag, dass ich um 12.05 Uhr noch ein Besetztzeichen bekam, als ich erneut versuchte bei Homer anzurufen. ("Der Todestag - 10.April 2023 - Vormittag"). Da schreibe ich noch etwas später drüber.

Weiterhin lag Homers Küchenschere auf dem Esstisch.

Ich habe eine Ähnliche. Ich habe damit meinen oben gezeigten nachgestellten Test-Kabelbinder durchgeschnitten. Das ging nur mit großer Kraftanstrengung..

Warum lag diese Schere auf dem Tisch?

War Homer um 12.05 Uhr, als ich das zweite Mal anrief und es bei ihm besetzt war, noch am Leben? Hatte er versucht sich zu befreien von den Kabelbinder mit dieser Schere? Hätte er es noch bis in die Küche schaffen können? Ist ihm das Telefon aus der Hand gefallen - er musste ja nur eine Kurzwahltaste drücken, um mich anzurufen.

Diese Schere lag aber auf dem Esstisch, also relativ weit von Homers Sessel entfernt, wo er gefunden wurde. Allerdings das Festnetztelefon lag schräg neben dem Sessel.

Es lag normalerweise mit seinem Handy auf dem kleinen Tisch neben seinem Sessel. Da lag es am 10.04.2023 nicht, sondern nur sein Handy.

Weitere Anmerkungen: Ich habe am 10.04.2023 - Homers Todestag - niemanden von den Rettungs- und Notfallsanitätern, noch der Berufsfeuerwehr zu Gesicht bekommen.

Ich war auch nur vorne vor dem Haus und auf den Laubengang - und später in der Wohnung. Ich hatte, als ich in der Wohnung war, nur die Verwüstung gesehen, die wohl die Sanitäter angerichtet haben - in der Wohnung und auch auf dem Balkon.

Mir sind nur Männer in Polizeiunform begegnet, dann der Mann mit dem Pastorenhemd (Notfallseelsorger) und der Herr vom Kriminaldauerdienst, Herr R.

Frau M. vom Rettungsdienst ASB, der Notfallsanitäterin, habe ich am 25.02.2025 eine Anfrage an ihre Dienststelle geschrieben, mit der Bitte um ein Gespräch. Weil sie und ihre Kollegen meinen Homer ja zuerst quasi gefunden und in Augenschein genommen hatten.

Der Brief kam geöffnet an mich zurück.

Das kann bedeuten, sie arbeitet nicht mehr beim ASB Gehrden oder sie will nicht mit mir reden. Wobei das zweitere hätte sie mir auch mitteilen können. 

Fortsetzung folgt

 

"Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!"

Quentin Average in "Die Sünden von Natchez" von Greg Illes 

 

 Copyright © Lotta Thiele (lottathiele@gmail.com)
Alle Inhalte dieser Webseite, insbesondere Texte , Fotografien und Filme sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung nicht gestattet.

Bild: Imoonlight@pixaby

 

Diesen Blog gibt es jetzt, wie versprochen, auch mit sehr großer Schrift (schwarz auf weissen Hintergrund) mit einem geordneten Inhaltsverzeichnis unter:

 "Mutmaßlich - Protokolle über den Tod meines Partners". 

 

 Unsere LEBENS- und Liebes-Geschichte in Bildern und Filmen findet Ihr im You-Tube-Kanal, meines Partners, den ich nach seinem Willen weiter gestalten werde:


Mein Mausebär und ich...der Anfang

Die ersten Jahre...  

Midlife...  

2017 - Teil 1 

2017 - Teil 2  

2018 - Benthe - Sealife - Zuhause  

 2018 - Autofahrt durch Hannover  

 2018 - Ausflug Marienburg 

2018 - Balkonien - Im Bärlauchwald - Geburtstagsfeier - Kalle Pe 

2018 - Hildesheim  

2018 - Anti - Zoo - Hannover Besuch

2018 - Ausklang - Endzeitbeginn


2019 - Gisela geht 

2019 - Das Leben geht weiter 

2019 - Jahresausklang 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

  

  

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jenseits Kontakte

Grenzüberschreitungen - Eskalationen - Verletzungen - Verluste

Ronnenberg